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Freibäder rund um Kamenz öffnen

Einige Anlagen empfangen bereits Besucher, andere ziehen nach. Sächsische.de sagt, wo Badefans auf ihre Kosten kommen - und was zu beachten ist.

Letzte Arbeiten vor der Eröffnung des Walkmühlenbades in Pulsnitz: Falk Teuber, Schwimmmeistergehilfe, sorgt dafür, dass das Wasser frei von Verunreinigungen bleibt.
Letzte Arbeiten vor der Eröffnung des Walkmühlenbades in Pulsnitz: Falk Teuber, Schwimmmeistergehilfe, sorgt dafür, dass das Wasser frei von Verunreinigungen bleibt. © René Plaul

Kamenz. Die aktuellen Temperaturen laden regelrecht dazu ein – zum Besuch eines Freibades. Die Betreiber der Einrichtungen in der Kamenzer Gegend wissen das und haben größtenteils ihre Bäder wieder geöffnet. Sächsische.de gibt einen Überblick, wo schon jetzt baden im Freibad möglich ist.

Das Wiesenbad im Haselbachtaler Ortsteil Bischheim ist bereits geöffnet. Gäste können montags bis freitags von 13 bis 19 Uhr sowie sonnabends und sonntags von 10 bis 19 Uhr ins Wasser springen. „Bei schönem Wetter haben wir auch länger geöffnet“, sagt Schwimmmeister Silvio Berger. In den Ferien ist dann immer ab 10 Uhr geöffnet.

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Am heutigen Sonnabend zieht das Walkmühlenbad in Pulsnitz nach. Geplant ist eine tägliche Öffnungszeit von 9 bis 19 Uhr.

Noch eine Woche warte müssen Wasserratten, die die Bäder in Königsbrück und Hauswalde besuchen wollen. „Unser Buschmühlenbad wird am 12. Juni um 10 Uhr eröffnet“, sagt Sven Heinrich vom Verein, der das Bad betreibt. Ab dann ist in der Woche von 12 bis 20 Uhr und am Wochenende von 10 bis 20 Uhr geöffnet.

Für Besucher gelten die drei G's

Den gleichen Eröffnungstermin hat auch das Erlebnisbad in Königsbrück, also am Sonnabend, dem 12. Juni. „Es ist alles soweit vorbereitet“, erklärt Sonita Bellinghausen von der Stadtverwaltung.

Das Freibad in Großnaundorf ist derzeit noch geschlossen. Grund sind aktuelle Bauarbeiten im Umfeld der Anlage. „Wir wollen aber auf jeden Fall öffnen, können aber noch nicht das Datum sagen“, so Bürgermeister Christian Rammer.

In allen Bädern gelten die aktuellen Corona-Bestimmungen. Die Pulsnitzer Bürgermeisterin Barbara Lüke bezeichnet sie als die drei G's: getestet, geimpft oder genesen. Beim Eintritt müssen also alle Personen ab sieben Jahren einen tagesaktuellen negativen Corona-Test vorlegen.

In Bischheim sind Tests vor Ort möglich

Im Wiesenbad in Bischheim kann man vor Ort auch einen mitgebrachten Test machen, der dann vom Schwimmmeister kontrolliert wird. Nicht ganz einfach ist es für Bäder in solchen Kommunen, wo ein Test zum Beispiel am Sonntag gar nicht möglich ist. So können sich Interessenten in Königsbrück sonntags nicht testen lassen, und auch am Sonnabend ist dies nur aller 14 Tage möglich.

„Man muss jetzt abwarten, ob die Leute aufgrund dieser Maßnahme trotzdem ins Erlebnisbad kommen“, sagt Sonita Bellinghausen. Sie hofft, wie auch die anderen Betreiber, auf jeden Fall darauf.

Bereits seit Freitag geöffnet ist auch das Masseneibad in Großröhrsdorf; und zwar täglich von 9 bis 20 Uhr. Auch dort gelten die aktuellen Corona-Regeln. Zum Beispiel muss zur Kontaktverfolgung für jede Familie bei jedem Besuch ein Nachweis im Bad hinterlegt wird. Badegäste können am Eingang die bereitgestellten Formulare nutzen oder das Formular vorher auf der Webseite ausdrucken und ausfüllen. Im Freibad selbst gelten dann die üblichen Abstands- und Hygieneregeln.

Zahlreiche Bäume mussten gefällt werden

Die Mitarbeiter des Massenei-Bades waren bereits seit dem 1. März mit den Vorbereitungen für die neue Saison beschäftigt. Da galt es, das große Edelstahlbecken mit einer Wasserfläche von über 2.400 Quadratmetern mindestens zweimal intensiv zu reinigen und von den Spuren des Vorjahres zu befreien. Genauso mussten der Strömungskanal, der Sprungturm und die Breitrutschen gesäubert werden. Auch die große Wasserrutsche wurde wieder fit gemacht, Algen entfernt und kleine Risse geschweißt.

Bereits seit einigen Wochen glitzert das kühle Nass schon im Becken. Mehr als 14 Tage dauerte das Befüllen der Becken mit dem Wasser aus dem badeigenen Brunnen. Im Anschluss erfolgte die Abnahme der Anlage und damit die technische Freigabe für die Badesaison.

In diesem Jahr galt das Augenmerk bei den Vorbereitung den Bäumen auf dem Gelände des Massenei-Bades. Auch hier hatte der Borkenkäfer kein Halt vor den Fichten gemacht. So mussten zahlreiche Bäume gefällt werden und die Außenanlage neu gestaltet werden. Unterstützung erhalten die Badangestellten von den Mitarbeitern des Technischen Dienstes der Stadt Großröhrsdorf. (SZ)

Der Beitrag wurde am 4. Juni um 16 Uhr aktualisiert.

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