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Tote 16-Jährige: Eltern danken für Anteilnahme

Nach der Gewalttat in Großröhrsdorf gab es viele Trauerbekundungen. Die Familie bedankt sich dafür - und teilt mit, wann und wo Wiktoria bestattet wird.

Wiktoria wurde Mitte September in Großröhrsdorf Opfer einer Gewalttat. Nun steht fest, wann sie beigesetzt wird.
Wiktoria wurde Mitte September in Großröhrsdorf Opfer einer Gewalttat. Nun steht fest, wann sie beigesetzt wird. © privat

Großröhrsdorf. Die Mitte September in Großröhrsdorf getötete 16-jährige Schülerin Wiktoria wird am Sonnabend, dem 2. Oktober, in ihrer Heimat Polen bestattet. Das ließ die Familie jetzt über ihren Rechtsanwalt Robert Zukowski mitteilen. Die Trauermesse mit anschließender Urnenbeisetzung finde um 12.30 Uhr auf dem Friedhof in Gorzow Wielkopolski statt. Das ist etwa 70 Kilometer nordöstlich von Frankfurt-Oder.

Um die Beerdigung des Mädchens in der Heimat zu unterstützen, hatten Großröhrsdorfer eine Spendensammlung initiiert, bei der nach aktuellem Stand immerhin 1.800 Euro zusammengekommen sind.

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Anwalt Zukowski bedankt sich zugleich im Namen der Eltern für die Trauerandacht am Mittwoch in Großröhrsdorf mit zahlreichen Teilnehmern in der Stadtkirche. Die Familie sei bereits am Mittwoch nach Polen abgereist, um die Bestattung der Tochter vorzubereiten. Bedanken möchte sich die Familie auch für die „weiterhin große Anteilnahme nebst Trauerbekundungen“, so Robert Zukowski. Zu der Gewalttat selbst habe er keine neuen Erkenntnisse, teilt der Rechtsanwalt mit.

15-jähriger Tatverdächtiger festgenommen

Wiktoria war am 15. September mit schweren Verletzungen in einem Garagenhof in Großröhrsdorf gefunden worden und wenig später im Krankenhaus gestorben. Eine Woche später wurden ein 15-jähriger Tatverdächtiger festgenommen und die Wohnung, die nicht weit von dem Garagenhof entfernt liegt, durchsucht.

Der Junge kam nicht in Untersuchungshaft, sondern wurde auf Anordnung eines Haftrichters in die geschlossene Abteilung eines psychiatrischen Krankenhauses eingewiesen. Das teilten Staatsanwaltschaft und Polizei am vorigen Freitag in einer gemeinsamen Presseerklärung bekannt. Seitdem halten sie sich mit weiteren Informationen zu den Ermittlungen in dem Fall zurück.

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