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Kamenz

So geht es mit der Kultur in Kamenz weiter

Theater, Museen, Hutbergbühne, Lessingtage: Die Stadt äußert sich zur aktuellen Lage und gibt Ausblicke.

An Aufführungen - wie hier mit "Kamenz can Dance" im Stadttheater von Kamenz ist bis auf Weiteres nicht zu denken.
An Aufführungen - wie hier mit "Kamenz can Dance" im Stadttheater von Kamenz ist bis auf Weiteres nicht zu denken. © Archivfoto: René Plaul

Kamenz. Die Kultur und alle ihre Akteure hängen weiterhin in der Corona-Zwangspause fest. Es gebe keine Planungssicherheiten. Das schätzt die Stadt Kamenz mit Blick auf die eigenen Kulturangebote ein. Kurzfristige und stetig wiederkehrende Umplanungen würden zudem Ressourcen binden. Die Stadt brauche eine längerfristige Perspektive. Derzeit bleibe nur die Annahme, dass mit dem Sommer/Herbst eine Entspannung der Situation eintritt. Wie es in den einzelnen Kulturbereichen aussieht, darüber hat die Verwaltung jetzt informiert.

Im Stadttheater Kamenz sei vorgesehen, die unsicheren Resttermine der Spielzeit 2020/2021 abzusagen oder nach Möglichkeit in die neue Spielzeit ab September dieses Jahres zu verlegen. Das betreffe insbesondere das Theateranrecht. Gespräche mit den Künstlern, Agenturen und Veranstaltern seien dazu bereits positiv verlaufen.

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Unabhängig davon will die Stadt vereinzelte geschlossene Schüler- und Vereinsveranstaltungen ab dem Frühjahr ermöglichen, sobald es rechtlich zulässig ist. Das hänge von der Corona-Schutz-Verordnung ab.

Museen sollen zuerst öffnen

Alle derzeit veröffentlichten Termine für die Hutbergbühne - ab Juni 2021 - sind keine städtischen Veranstaltungen, die Stadt ist aber der Vermieter. Die Veranstalter halten bislang noch an den Konzerten fest. Damit sei auch eine Absage durch die Stadt Kamenz nicht vorgesehen. Die Bühne selbst könne zu den einzelnen Veranstaltungstagen relativ schnell in Betrieb genommen werden.

Die Museen sollen nach Aussage der Bundes-Kulturbeauftragen Monika Grütters zu den ersten Kultureinrichtungen gehören, die wieder Besucher empfangen können - sobald Lockerungen möglich sein werden. Die Städtischen Sammlungen Kamenz werden dann ihr Lessing-Museum und das Sakralmuseum sowie in Abstimmung mit dem Museum der Westlausitz auch die Stadtgeschichte im Malzhaus wieder für Besucher öffnen.

Ein Hygienekonzept sei vorhanden. Bei Führungen und Museums-Veranstaltungen sei die Stadt darauf vorbereitet, passgenau auf die Vorschriften-Lage zu reagieren und Angebote zu unterbreiten.

Lessingpreis wird im Frühjahr vergeben

Die Lessing-Tage wurden auf die Zeit vom 11. Mai bis 4. Juli verschoben. Geplant ist jetzt, in dieser Zeit auch den Lessingpreis zu verleihen. Die Abstimmungen mit dem Staatsministerium für Kultur dazu laufen. Das Lessing-Museum ist derzeit damit befasst, mit den Akteuren, die für die verschiedenen Veranstaltungen der Lessing-Tage zugesagt hatten, Termine für den neuen Veranstaltungszeitraum festzulegen. Es zeichne sich ab, dass die ursprünglich geplanten Veranstaltungen, darunter auch eine Theateraufführung und zwei Konzerte, nahezu alle auch zu dem späteren Termin angeboten werden können. (SZ/ha)

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