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Kamenz: Wie weiter mit verwildertem Grundstück?

Ein Gelände an der Ecke von Beethoven- und Hoyerswerdaer Straße wirkt seit Langem ungepflegt. Jetzt will sich die Stadt mit dem Eigentümer in Verbindung setzen.

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Was wird aus diesem verwilderten Areal in Kamenz an der Hoyerswerdaer Straße/Ecke Beethovenstraße, fragt ein Sächsische.de-Leser.
Was wird aus diesem verwilderten Areal in Kamenz an der Hoyerswerdaer Straße/Ecke Beethovenstraße, fragt ein Sächsische.de-Leser. © SZ/Reiner Hanke

Kamenz. Verwilderte Grundstücke sind immer wieder ein Stein des Anstoßes für Kamenzer oder Ex-Kamenzer. So auch für Stefan Poppitz, der zwar jetzt in Leipzig lebt, seine Heimatstadt mit der Frau aber oft besucht. "Über eines wundern wir uns allerdings schon seit Langem immer wieder", schreibt er.

Es geht ihm um das große, ungepflegte und sehr auffällige Grundstück an der Ecke Beethoven- und Hoyerswerdaer Straße: "Wir nennen es den verwunschenen Park", schreibt Poppitz. Seit ewigen Zeiten habe sich dort nichts getan. Vielleicht fehle ja ein Prinz, der das Areal irgendwann errettet und vielleicht zu einem schönen Park macht, spekuliert er.

Da die Umzäunung des Grundstücks mit Tor und Torschloss noch sehr solide ist und drinnen eine offenbar auch benutzte Garage steht, vermute er, dass es einen Besitzer oder wenigstens einen Pächter des Areals gibt. Viel mehr ist in dem dichten Bewuchs auf dem Areal aber nicht ausmachen. Unter diesen Umständen frage sich das Paar, warum niemand Hand anlegt und warum sich ein an sich so schönes Grundstück in so desolatem Zustand befindet.

Verwaltung: Besitzer will bauen

Es sei immer gut, wenn Bürger mit offenen Augen durch die Stadt gehen und sich Gedanken machen, reagiert Stadtsprecher Thomas Käppler. Das Grundstück befinde sich in privater Hand. Die Stadt gehe davon aus, dass der jetzige Eigentümer Vorstellungen für sein Grundstück hat. Er verfolge das Ziel, es baulich zu nutzen. Weiter geht die Stadtverwaltung nicht ins Detail.

Solange von einem Grundstück keine Gefahr für die Öffentlichkeit ausgehe, sei es letztlich Sache des Eigentümers, was er mit damit anfange. In dem von Stefan Poppitz angesprochenen Fall werde die Stadt jetzt unter anderem wegen der Pflege des Außenbereichs auf den Eigentümer zugehen, versichert der Sprecher. Näheres zum Besitzer könne die Stadt aus Gründen des Datenschutzes nicht sagen. (SZ/ha)