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Kamenz

Zugunglück: Kamenzer Wehren üben für den Ernstfall

Großes Feuerwehraufgebot am Kamenzer Bahnhof: Rund 30 Kameraden absolvierten am Dienstagabend dort eine besondere Ausbildungseinheit.

Ungewöhnliche Perspektive für die Feuerwehrleute: Rund 30 Kameraden übten jetzt am Kamenzer Bahnhof, was bei einem Zugunglück zu tun ist.
Ungewöhnliche Perspektive für die Feuerwehrleute: Rund 30 Kameraden übten jetzt am Kamenzer Bahnhof, was bei einem Zugunglück zu tun ist. © Feuerwehr / Michael Lindner

Kamenz. Wer am Dienstagabend am Kamenzer Bahnhof vorbeikam, für den gab es vielleicht einen kurzen Schockmoment: Unzählige Feuerwehrautos verteilten sich über den gesamten benachbarten Busbahnhof. Doch bei näherem Hinsehen gab es Entwarnung - die Feuerwehr Kamenz-Stadt hatte an diesem Abend zu einer gemeinschaftlichen Ausbildung mit den Ortsfeuerwehren Bernbruch, Gelenau und Lückersdorf eingeladen. Alle vier Wehren haben den "Schwerpunkt Gleis" in ihrem Programm.

Das Thema lautete an diesem Abend „Ausbildung Bahn“. Dabei wurde ein Zugunglück theoretisch durchgespielt. Die Feuerwehrkräfte wurden in den Zug eingewiesen, der ab Dezember zwischen Dresden und Kamenz fährt. Dann bekommt die Stadt eine Verbindung im Halbstundentakt.

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Großes Feuerwehraufgebot am Kamenzer Busbahnhof: Die Kameraden waren allerdings nicht zu einem Einsatz, sondern zu einer Übung angerückt.
Großes Feuerwehraufgebot am Kamenzer Busbahnhof: Die Kameraden waren allerdings nicht zu einem Einsatz, sondern zu einer Übung angerückt. © Feuerwehr / Michael Lindner

Die knapp 30 Kameraden erfuhren zum Beispiel bei der Ausbildung, wie sie im Notfall die Bahn öffnen und wie sie prüfen können, ob sie auch gebremst ist. Hierfür stellte die DB Regio Dresden einen Zug samt Notfallmanager sowie Lokführer bereit. Der Zug stand auf einem Nebengleis des Kamenzer Bahnhofes, wo die Notfallausbildung ohne Einfluss auf den normalen Bahnbetrieb absolviert werden konnte.

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