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Kamenzer wegen Kindesmissbrauch angeklagt

Der Mann ist bereits einschlägig vorbestraft. Nun muss er sich erneut vor dem Richter verantworten.

Ein Kamenzer muss sich jetzt wegen des sexuellen Missbrauchs von Kindern vor dem Amtsgericht verantworten.
Ein Kamenzer muss sich jetzt wegen des sexuellen Missbrauchs von Kindern vor dem Amtsgericht verantworten. © René Plaul

Kamenz. Um den sexuellen Missbrauch von Kindern geht es in einem Prozess am Montag am Kamenzer Amtsgericht. Wegen dieses Vorwurfs muss sich der Kamenzer Maik S. verantworten.

Er soll sich am 11. Januar vorigen Jahres in der Nacht in das Zimmer eines zehnjährigen Mädchens geschlichen haben. Das Alter des Kindes sei ihm bekannt gewesen, hält Gerichtssprecherin und Richterin Susanne Kühnel fest. Der Angeklagte soll sich dann vor das Bett des schlafenden Mädchens gekniet und das Kind an mehreren Stellen unsittlich berührt haben. Dadurch sei das Kind aufgeschreckt. Er habe dem Kind Komplimente gemacht und es gefragt, ob es ihm einen Kuss geben wolle.

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Des Weiteren soll der Angeklagte im Mai 2020 mit einem unbekannten Mädchen zwischen 14 und 17 Jahren online gechattet haben. Dabei habe die Chatpartnerin – wie vom Angeklagten gewollt – sexuelle Handlungen an sich ausgeführt. Der Angeklagte, der Jahrgang 1985 ist, soll das mitgeschnitten und auf seinem Mobiltelefon gespeichert haben.

Der Mann ist bereits einschlägig vorbestraft. Am Montag muss er sich ab 9 Uhr im Raum 107 erneut vor dem Richter verantworten. (SZ)

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