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Schieber an Gasleitung war seit Oktober zu

In und um Kamenz war Dienstagvormittag der Gasdruck beachtlich abgefallen. Jetzt wird klar: Ein Fall für die Polizei war das nicht.

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Nachdem Unbekannte den Hauptschieber einer Gashochdruckleitung geschlossen haben, ermittelt jetzt die Polizei.
Nachdem Unbekannte den Hauptschieber einer Gashochdruckleitung geschlossen haben, ermittelt jetzt die Polizei. ©  Archiv/René Meinig

Ralbitz-Rosenthal. Eine Störung in der Gasversorgung gab es am Dienstagvormittag in und Kamenz. Ein Druckabfall in der Gasleitung hatte teilweise Ausfälle in der Versorgung zu Folge. Als Ursache wurde vom Energieversorger Enso ein geschlossener Hauptschieber an der Gashochdruckleitung in Naußlitz ermittelt und die Polizei informiert.

Doch letztlich war dies die falsche Adresse – weder ein Streich oder gar Sabotage war hier im Spiel. Wie Polizeisprecherin Anja Leuschner mitteilt, war der Hauptschieber offenbar bereits seit Oktober geschlossen. Dies war in der abnahmeschwächeren Jahreszeit bisher nicht aufgefallen. Damit ist ein Fremdeinwirken ausgeschlossen.

Die Polizei hatte am Mittwoch informiert, dass offenbar Unbekannte den Schieber geschlossen hatten und um Zeugenhilfe gebeten. (SZ)

Der Beitrag wurde am 26. November, 16 Uhr, aktualisiert.

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