Partner im RedaktionsNetzwerk Deutschland
Kamenz
Merken

Bund gibt Geld für Kirche in Lichtenberg

Das Dach der Kirche in Lichtenberg bei Pulsnitz muss dringend saniert werden. Bei der großen Aufgabe bekommt die kleine Kirchgemeinde jetzt Unterstützung.

 2 Min.
Teilen
Folgen
NEU!
Pfarrerin Frances Franz und Bürgermeister Thomas Wuttke freuen sich, dass es jetzt Geld vom Bund für die Lichtenberger Kirche gibt.
Pfarrerin Frances Franz und Bürgermeister Thomas Wuttke freuen sich, dass es jetzt Geld vom Bund für die Lichtenberger Kirche gibt. © Archivfoto: Kristin Richter

Lichtenberg. Für die Sanierung der Kirche in Lichtenberg gibt es jetzt Geld vom Bund. Die Förderung stammt aus dem Denkmalschutzprogramm. Über den entsprechenden Beschluss des Haushaltsausschusses des Bundestages informierten jetzt die beiden Bundestagsabgeordneten Torsten Herbst (FDP) und Kathrin Michel (SPD). Insgesamt 150.000 Euro kommen dadurch Lichtenberg zugute. „Die Kirche ist ein echtes Schmuckstück der Region“, schätzt Torsten Herbst ein. Kathrin Michel spricht von einer besonderen Bedeutung für die Kulturlandschaft.

Der bauliche Zustand des Lichtenberger Gotteshauses ist teilweise marode, vor allem was das Dach anbelangt. In den Dachstuhl hat sich der Schwamm eingenistet. Bereits 2022 stand ein Gerüst an der Kirche, wurde das Dach teilweise geöffnet, um schadhafte Stellen zu beseitigen. „Es stellte sich aber heraus, dass noch an weiteren Stellen dringender Handlungsbedarf besteht“, erklärte Pfarrerin Frances Franz damals. Das Dach wurde zunächst wieder geschlossen, ein Sperrbereich eingerichtet, wodurch der Schwamm sozusagen ruht. Nichtsdestotrotz muss das gesamte Kirchendach saniert werden – eine Mammutaufgabe für eine kleine Kirchgemeinde wie Lichtenberg.

Um diese Aufgabe zu stemmen, kommen die 150.000 Euro aus dem Denkmalprogramm gerade recht. „Am vergangenen Freitag hat mich die Pfarrerin über die Zuwendung informiert. Wir beide sind happy“, sagt der Lichtenberger Bürgermeister Thomas Wuttke (parteilos). Im Stillen habe man ja darauf gehofft, aber das es jetzt geklappt hat, mache die Lichtenberger glücklich. Schließlich sei die Kirche ein Wahrzeichen der Gemeinde. (SZ/Hga)