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Kamenz: Alternativschule ist zurück

Der Verein will eine freie Schule gründen, hatte den Plan aber aufgegeben, weil er sich mit der Stadt nicht über den Standort einig wurde. Nun gibt es neue Hoffnung.

Nach der Absage im Sommer verfolgt der Verein Freie Alternativschule Kamenz nun doch wieder den Plan, im alten Braunaer Schloss eine freie Schule zu gründen. "Es geht weiter", sagt Frank Jank vom Vorstand des Vereins.
Nach der Absage im Sommer verfolgt der Verein Freie Alternativschule Kamenz nun doch wieder den Plan, im alten Braunaer Schloss eine freie Schule zu gründen. "Es geht weiter", sagt Frank Jank vom Vorstand des Vereins. © Archivfoto: René Plaul

Kamenz/Brauna. Eigentlich hatte sich die Freie Alternativschule (FAS) im Juli offiziell von ihrem in Kamenz geplanten Projekt zurückgezogen. Hintergrund waren die verhärteten Fronten um den Wunsch-Standort Brauna. Nun geht der Vorstand des Vereins um Frank Jank und Theresa Vogel mit einem neuen Plan an die Öffentlichkeit.

Zwar war eine Verschiebung des Projekts auf nächstes Jahr ausgeschlossen worden, da die damit verbundene Sicherung von Genehmigungsverfahren, Gebäude, Personal, Finanzierung nur mit enormem Mehraufwand möglich sei.

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"An der FAS Kamenz hängt jedoch unser Herzblut. Der anhaltend große Zuspruch von Eltern aus der gesamten Westlausitz sowie von vielen Kamenzerinnen und Kamenzern hat uns gezeigt, wie groß der Bedarf und der Wunsch nach einem alternativen Bildungsangebot ist", heißt es in einer Pressmitteilung des Vereinsvorstandes. "Dies hat uns ermutigt und motiviert, das Vorhaben am Standort Kamenz noch nicht aufzugeben und um ein Jahr zu verschieben. Es geht also weiter", betont Frank Jank.

Schloss-Eigentümer bietet langfristige Nutzung an

Möglich wird dies durch die Zusage der Louisenstift gGmbH, die ihr Grundstück - das umstrittene ehemalige Schloss Brauna - auch weiterhin zur langfristigen Nutzung zur Verfügung stellen will.

Den Kamenzer Oberbürgermeister Roland Dantz (parteilos) habe man gemeinsam Anfang November persönlich über die Fortsetzung des Projektes informiert. "Wir sind zuversichtlich, dass sich die baurechtlichen Vorbehalte der Stadt, die den Landkreis vorerst zur Rückstellung unseres Antrags veranlasst haben, im Rahmen der Bauleitplanung auflösen lassen beziehungsweise partiell bereits aufgelöst sind", so Frank Jank. Man habe der Stadt angeboten, dabei in Abstimmung mit der Grundstückseigentümerin mitzuwirken. (SZ)

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