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Kita Schwepnitz braucht neues Klettergerüst

In der Schwepnitzer Kita musste jetzt ein Spielgerät aus Sicherheitsgründen gesperrt werden. Kinder und Eltern hoffen auf ein Neues, doch Geld fehlt.

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Kein Klettern möglich: In der Kita in Schwepnitz wurde das Klettergerüst gesperrt. Jetzt suchen die Eltern nach einer Lösung für das Problem.
Kein Klettern möglich: In der Kita in Schwepnitz wurde das Klettergerüst gesperrt. Jetzt suchen die Eltern nach einer Lösung für das Problem. © privat

Schwepnitz. Die Bedingungen für die Kita-Kinder in Schwepnitz sind eigentlich bestens. Die Einrichtung liegt direkt am Waldrand, der Schulcampus mit Sportplatz gleich daneben. Doch es gibt ein Problem. Das Klettergerüst auf dem Spielplatz ist seit anderthalb Jahren aus Sicherheitsgründen gesperrt. Da noch keine Lösung gefunden wurde, machen jetzt die Eltern mobil.

„Die Bedingungen für die Kinder sind nun nicht mehr fantastisch, das Klettergerüst ist gesperrt, ein Kletterdreieck musste ebenfalls abgebaut werden. Und es ist nicht sicher, ob dieses Schicksal bald auch die Schaukeln und den Rutschenturm ereilt“, äußert Jenni Boden vom Elternrat.

Vor fünf Jahren zog die Kita Bienenhaus auf das Gelände am Campus. Die Spielgeräte aus dem Bestand der alten Kita wurden mitgenommen. Sie sind nicht mehr auf dem Stand, wie man es erwartet. Ein erster Fördermittelantrag zur Neuanschaffung von Geräten wurde abgelehnt. Und auch die Gemeinde kann aufgrund der aktuellen Haushaltssituation nicht unterstützen.

„Woher also das Geld nehmen?“, fragt sich der Elternbeirat. Man wolle jetzt jede Möglichkeit nutzen, um Gelder für die Anschaffung eines neuen Klettergerüstes zu organisieren. So wurde unter anderem eine Spendensammelaktion auf der Plattform „gofundme“ gestartet. Das Spendenziel liegt bei 18.000 Euro. Bis zum 25. Juni 2024 sind reichlich 3.800 Euro eingegangen.

Außerdem rufen die Eltern Bürger, Firmen und Organisationen auf zu helfen. „Hier gibt es etwa 100 kleine Bürger, die gern wieder richtig klettern, balancieren und rutschen möchten“, hofft der Elternbeirat auf Unterstützung. (SZ/Hga)