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Kamenz

Unfallkreuzung soll sicherer werden

An einer Stelle in Großröhrsdorf gab es immer wieder Unfälle. Jetzt wird die Linksabbiegerspur gesperrt – vorerst versuchsweise.

Auf der Bandweberstraße in Richtung Rathausstraße in Großröhrsdorf wurde jetzt die Linksabbiegerspur gesperrt.
Auf der Bandweberstraße in Richtung Rathausstraße in Großröhrsdorf wurde jetzt die Linksabbiegerspur gesperrt. © Stadtverwaltung Großröhrsdorf

Großröhrsdorf. Autofahrer in Großröhrsdorf müssen sich ab sofort in der Innenstadt auf Einschränkungen einstellen. So ist die Linksabbiegerspur vor der Kreuzung Bandweberstraße in Richtung Rathausstraße gesperrt. Warnbaken verhindern, dass sich an dieser Stelle der Verkehr teilt. Das bedeutet, dass Autofahrer, die auf die Rathausstraße abbiegen wollen, ganz normal auf der einen Spur bleiben müssen und dann erst auf der Kreuzung nach links abbiegen können.

Hintergrund für die Maßnahme ist, dass es in der Vergangenheit zu mehreren Unfällen in diesem Bereich gekommen sei. Im Dezember vergangenen Jahres fand deswegen eine Vor-Ort-Begehung mit Mitarbeitern des Ordnungsamtes der Stadt Großröhrsdorf, der Polizei, des Landesamtes für Straßenbau und Verkehr (Lasuv) sowie des Straßen- und Tiefbauamtes des Landratsamtes statt. "Als unfallbegünstigend wird die bauliche Gestaltung der Einmündung Rathausstraße in die Bandweberstraße von allen Beteiligten angenommen", erklärt Anja Erler, verantwortlich für Öffentlichkeitsarbeit bei der Stadtverwaltung Großröhrsdorf.

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Mehrere Varianten zur Entschärfung

Der Knotenpunkt liege auf einer Röderbrücke und sei somit in der Breite eingeschränkt. Das führe dazu, dass insbesondere Linienbusse, die nach links in die Rathausstraße einbiegen wollen, andere Autos des Öfteren die Vorfahrt gewähren lassen. Dabei sei es in der Vergangenheit häufig zu Zusammenstößen mit Autos auf der Geradeausspur gekommen, die vom Bus verdeckt wurden.

Beim Vor-Ort-Termin diskutierten die Teilnehmer mehrere Möglichkeiten, um die Situation zu entschärfen. Dazu gehörten zum Beispiel die Varianten extra auf die Kreuzung hinzuweisen, eine Einbahnregelung einzuführen oder für Busse eine andere Fahrstrecke zu finden. Letztlich entschied man sich für die Abschaffung der Linksabbiegerspur. Aus zwei Spuren ist jetzt also nur eine geworden.

Wie die Stadtverwaltung informiert, soll dieser Verkehrsversuch, festgelegt vom Landratsamt Bautzen, vorerst für ein Jahr gelten. Anschließend soll eine Auswertung erfolgen, um dann zu entscheiden, wie es weitergeht. (SZ/Hga)

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