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Schwepnitz: "Historiker" auf Abwegen

Vier Männer stiegen aus geschichtlichem Interesse in einen Bunker in der Königsbrücker Heide ein. Nun haben sie gleich mehrere Anzeigen am Hals.

Vier Männer stiegen in einen Bunker in der Königsbrücker Heide ein, nun haben sie mehrere Anzeigen am Hals.
Vier Männer stiegen in einen Bunker in der Königsbrücker Heide ein, nun haben sie mehrere Anzeigen am Hals. © Symbolfoto: Thorsten Eckert

Schwepnitz. Ihr Interesse für alte Militäranlagen kommt vier Männern teuer zu stehen. Sie hatten sich am Freitag in der Königsbrücker Heide in einen gesperrten Bunker begeben. Sie vermaßen und fotografierten das 30 mal 50 Meter lange Objekt. Doch die Geschichtsforschung endete jäh, als die Polizei auftauchte.

Die Beamten waren von einem Bürger informiert worden, dem ein Pkw mit Berliner Kennzeichen aufgefallen war. Der stand, wo er hätte nicht stehen dürfen: im Waldgebiet des Naturschutzgebietes Königsbrücker Heide nahe des Schwepnitzer Ortsteils Grüngräbchen.

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Daraufhin gingen Polizisten des Kamenzer Polizeireviers und ein Mitarbeiter des Naturschutzgebietes auf die Suche, bis sie in dem Bunker auf die vier Männer im Alter von 26, 32, 42 und 46 Jahren stießen, die angaben, auf den Spuren der Vergangenheit zu sein. Gegen sie wurden Anzeigen erstattet, nicht nur wegen Hausfriedensbruchs, sondern auch noch wegen Verstoßes gegen die Corona-Schutzverordnung. (SZ)

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