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Kamenz

Pulsnitz: Flächennutzungsplan wird angepasst

Wo darf gebaut werden? Wo liegen landwirtschaftliche Flächen? Ein Plan legt dies genau fest. Dieser soll jetzt für fünf Gemeinden überarbeitet werden.

Oberlichtenau, ein Ortsteil von Pulsnitz, von oben. Es ist zu erkennen, wo Wohnhäuser stehen und wo es landwirtschaftliche Flächen gibt. Der Flächennutzungsplan legt so etwas genau fest.
Oberlichtenau, ein Ortsteil von Pulsnitz, von oben. Es ist zu erkennen, wo Wohnhäuser stehen und wo es landwirtschaftliche Flächen gibt. Der Flächennutzungsplan legt so etwas genau fest. © SZ Archiv/Uwe Soeder

Pulsnitz. Der Flächennutzungsplan für Puslnitz und die umliegenden Gemeinden wird fortgeschrieben. Die Mitglieder der Verwaltungsgemeinschaft halten den bisherigen Plan für nicht den aktuellen Erfordernissen angepasst und fordern eine Fortschreibung des Planes.

Zur Verwaltungsgemeinschaft gehören neben Pulsnitz auch Ohorn, Steina, Lichtenberg und Großnaundorf - alle selbstständig, aber in einem Gemeinschaftsverbund. Auf der Sitzung des Gemeinschaftsausschusses beschlossen die Mitgliederkommunen die Gesamtfortschreibung des Flächennutzungsplanes. Die Initiative dazu ging von den vier Gemeinden aus.

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Jetzt musste die Stadt Pulsnitz nachziehen. Das tat sie zur letzten Stadtratssitzung im zu Ende gehenden Jahr. Mit nur einer Gegenstimme votierten die Räte für die Fortschreibung. Maik Förster (CDU) sieht dies auch als ein Ja zur Verwaltungsgemeinschaft und plädiert dafür, dass man jetzt zügig vorangehen müsse.

Die Fortschreibung des Flächennutzungsplanes hat auch finanzielle Auswirkungen für jede einzelne Gemeinde. Bei einem Gesamtaufwand für die Planung von 153.700 Euro entfallen zum Beispiel auf Pulsnitz reichlich 81.200 Euro. Ohorn muss etwa 26.700 Euro aufbringen, Steina rund 17.800 Euro, Lichtenberg rund 17.700 Euro und Großnaundorf etwa 19.290 Euro. Der Anteil bemisst sich an der Einwohnerzahl der einzelnen Orte. Die Pulsnitzer Räte beschlossen ihren Anteil als außerplanmäßige Ausgabe für das Jahr 2020.

Für die Planungen selbst wurden drei Büros angefragt. Eine Vergabe der Leistungen soll im Januar erfolgen. (SZ/hga)

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