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Massenkarambolage auf A4 und Auto-Brand bei Pulsnitz

Rettungskräfte rückten am Montag zur A4 bei Pulsnitz aus. Dort brannte ein VW. Bereits am Sonntag waren Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst dort im Einsatz.

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Bei einer Massenkarambolage auf der A4 am Sonntag bei Pulsnitz waren insgesamt sieben Auto beteiligt.
Bei einer Massenkarambolage auf der A4 am Sonntag bei Pulsnitz waren insgesamt sieben Auto beteiligt. © Christian Essler

Pulsnitz. Glück im Unglück hatte am Montagmorgen ein Autofahrer, der auf der Autobahn von Dresden in Richtung Görlitz unterwegs war. Kurz nach 8 Uhr fing sein VW Polo in Höhe der Anschlussstelle Pulsnitz Feuer. Nach Aussagen der Polizei konnte der Mann noch rechtzeitig auf den Standstreifen fahren und sein Auto verlassen. Die Polizei war von einer anderen Autofahrerin über das Unglück informiert worden, die den Brand gesehen hatte.

Die Feuerwehren aus Wachau und Leppersdorf rückten zur Autobahn aus und löschten das Fahrzeug. Verletzte gab es nach Angaben der Polizei keine. Allerdings war aus dem brennenden Auto Öl ausgelaufen. Auf der Autobahn selbst kam es aufgrund der Rauchentwicklung zu Sichtbehinderungen.

Wegen der Löscharbeiten, der Bergung des Fahrzeuges und der Beseitigung des Öls musste die Autobahn in Fahrtrichtung Görlitz gesperrt werden. Ein langer Stau war die Folge. Kurz nach 10 Uhr konnte die A4 wieder freigegeben werden.

Sieben Autos in drei Unfälle verwickelt

Bereits einen Tag zuvor hatte es im gleichen Bereich der Autobahn eine Massenkarambolage gegeben - allerdings in Fahrtrichtung Dresden. Gegen 15.45 Uhr war es zwischen Pulsnitz und Ottendorf-Okrilla zu mehreren Auffahrunfällen auf der linken Fahrspur gekommen, an denen sieben Autos beteiligt waren. Nach Aussage der Polizeidirektion in Görlitz habe es sich um drei einzelne Unfälle gehandelt, die jedoch alle am gleichen Ort stattgefunden hatten.

Zahlreiche Feuerwehren der Region, sowie Polizei und Rettungsdienst waren am Unfallort, um sich vor allem um die Beteiligten zu kümmern - unter ihnen auch Familien mit Kindern. Eine Person wurde bei den Unfällen leicht verletzt. Es entstand ein Schaden von schätzungsweise 8.000 Euro.

Auch ein Team der Unfallforschung der TU Dresden war mit am Unfallort. Der Verkehr wurde auf dem Standstreifen an der Unfallstelle vorbeigeleitet. Es kam zu Verkehrsbehinderungen. Zur genauen Ursache der Unfälle ermittelt jetzt die Polizei. (SZ/Hga)