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Kamenz

Pulsnitzer Klinik öffnet Stationen wieder

Die Schlossklinik nahm Patienten anderer Häuser auf, um diese in der Corona-Zeit zu entlasten. Die damit verbundenen Einschränkungen enden jetzt.

Chefarzt Prof. Dr. Marcus Pohl, die ärztliche Leiterin Dr. Katharina Dreyhaupt und Katja Kuban von der Stationsleitung (v.l.) freuen sich auf die Wiedereröffnung der Station in der Pulsnitzer Schlossklinik.
Chefarzt Prof. Dr. Marcus Pohl, die ärztliche Leiterin Dr. Katharina Dreyhaupt und Katja Kuban von der Stationsleitung (v.l.) freuen sich auf die Wiedereröffnung der Station in der Pulsnitzer Schlossklinik. © PR

Pulsnitz. Die Pulsnitzer Vamed-Klinik hat während der Hoch-Zeit der Corona-Pandemie Kliniken der Region entlastet. So wurden vor einem Jahr einzelne Bereiche heruntergefahren und nicht mit eigenen Patienten belegt. Dafür nahm die Klinik Corona-Patienten auf, wenn in anderen Häusern kein Platz mehr war. Die Schlossklinik fungierte als Entlastungskrankenhaus und lenkte mehr als 100 Betten frei. "Ausschlaggebend waren die personellen, räumlichen und strukturellen Voraussetzungen in Pulsnitz", so Pressesprecher Patrick Kallweit.

Jetzt will das Haus kleine Schritte zurück zur Normalität gehen. "Nachdem bereits am 15. Februar der Bereich der geplanten Rehabilitation seinen Betrieb wieder aufgenommen hatte, werden ab dem 29. März auch in der Geschützten Station wieder Patienten aufgenommen", so Patrick Kallweit. Bei der Geschützten Station handelt es sich um einen Bereich der neuropsychiatrischen Rehabilitation. Die Station umfasst 17 Betten. Dort werden Patienten, die desorientiert sind oder bei denen die Gefahr besteht, dass sie weg laufen, beispielweise nach Hirnschädigung, in einem abgegrenzten, geschützten Bereich behandelt und therapiert.

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Zeit für Modernisierung genutzt

Klinikgeschäftsführer Carsten Tietze zeigt sich erfreut, dass der Bereich wieder öffnen kann, aber auch darüber, dass die belegungsfreie Zeit optimal für Modernisierungsarbeiten genutzt wurde: "Auf unseren Stationen ist an 365 Tagen im Jahr rund um die Uhr Betrieb. Da entsteht auch Sanierungs- und Modernisierungsbedarf, dem wir während des laufenden Betriebes nur sehr schwer nachkommen können, ohne die alltäglichen Abläufe zu stören", so der Geschäftsführer. So wurden auf der Station Patienten- und Badezimmer renoviert und Dienstzimmer neu eingerichtet. Mitarbeiter und Patienten können sich jetzt auf ein modernes Arbeitsumfeld freuen. (SZ/Hga)

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