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Kamenz

Tagespflege: Offene Türen zum Jubiläum

Vor 20 Jahren wurde die ASB-Tagespflege in Königsbrück eröffnet. Was sie alles zu bieten hat, können sich Interessenten an diesem Sonnabend ansehen.

Um die Pflanzen kümmern sich die Senioren in der ASB-Tagespflege in Königsbrück selbst. Karin Fehre (l.), langjährige Betreuungskraft, hilft dabei.
Um die Pflanzen kümmern sich die Senioren in der ASB-Tagespflege in Königsbrück selbst. Karin Fehre (l.), langjährige Betreuungskraft, hilft dabei. © ASB

Königsbrück. Tagsüber die älteren Angehörigen gut betreut zu wissen, dass schätzen Menschen heutzutage besonders. Uns so nutzen viele für ihre Eltern eine Tagespflege. Eine, die schon auf eine Menge Erfahrung zurückgreifen kann, ist die ASB-Tagespflege in Königsbrück. Vor 20 Jahren wurde die Einrichtung am Schlosspark eröffnet. Sie ist unter dem Dach des Pflegeheimes untergebracht.

Zwölf Plätze bietet der Arbeiter-Samariter-Bund in diesem Bereich an. „Es ist eine kleine Oase im Grünen, grenzt das Haus doch direkt an den Park“, so Sabine Mutschke von der Pressestelle des ASB Dresden-Kamenz, zu dem die Tagespflege wie auch das Heim gehören. Die Senioren, die die Einrichtung tagsüber besuchen, werden morgens von zu Hause abgeholt und am Nachmittag wieder zurückgebracht. „Dadurch haben sie eine feste Tagesstruktur und kommen mit anderen Menschen zusammen“, so Sabine Mutschke.

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Ausflüge in die Region

Die Angebote in der Tagespflege reichen vom Gedächtnistraining über Bewegungs- und Gesellschaftsspiele bis hin zur Einzelbetreuung. „Wer es möchte, kann sich auch an Ausflügen beteiligen“, erklärt die Pressesprecherin. In den vergangenen Wochen standen Besuche im Zoo Hoyerswerda, auf der Alpaka-Farm in Königsbrück und zum Rhododendronpark in Grüngräbchen auf dem Programm.

Das heißt, die Tagesgäste werden, wie auch in anderen ähnlich gelagerten Einrichtungen, nicht nur pflegerisch betreut, sondern vor allem gefördert, um die motorischen und geistigen Fähigkeit so lange wie möglich zu erhalten.

„Besonders geschätzt wird die Körperpflege im modernen Bad“, erklärt Grit Wächter, die Leiterin der Tagespflege. Gerade für pflegende Angehörige und den Betreuten selbst ist dies eine große Entlastung im Alltag, da zu Hause das Baden oder Duschen oft nur unter schwierigen Bedingungen oder gar nicht möglich sind.

Rundgänge und Gespräche

Als einen großen Vorteil sieht Grit Wächter an, dass sich die Einrichtungen unter dem Dach des Pflegeheimes befindet. „Sollte es später doch nötig sein, dass die betagten Menschen ins Pflegeheim ziehen, so ist die Eingewöhnung nicht schwer. Sie kennen die Umgebung schon, auch Therapieräume und Außenanlagen werden gemeinsam genutzt“, so Grit Wächter.

Am 17. Juli gibt es zum Jubiläum einen Tag der offenen Tür. Von 11 bis 16 Uhr können sich Interessierte bei Rundgängen und Gesprächen über die Angebote und Gegebenheiten informieren. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. (SZ/Hga)

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