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"Mir pfiff schon oft ein Pferdehuf am Kopf vorbei"

Hufschmied Adelbert Höntsch aus der Nähe von Kamenz denkt mit 68 noch nicht ans Aufhören - auch wenn die Arbeit nicht ganz ungefährlich ist.

Von Ina Förster
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Mit 68 Jahren denkt Hufschmied Adelbert Höntsch aus Schmorkau bei Kamenz immer noch nicht ans Aufhören. Er ist der letzte seiner Zunft - zumindest im Raum Kamenz. Seine Aufträge führen ihn bis an die polnische Grenze.
Mit 68 Jahren denkt Hufschmied Adelbert Höntsch aus Schmorkau bei Kamenz immer noch nicht ans Aufhören. Er ist der letzte seiner Zunft - zumindest im Raum Kamenz. Seine Aufträge führen ihn bis an die polnische Grenze. © Matthias Schumann

Schmorkau. Das Schmiedefeuer ist schnell entfacht. Aus dem Koks stieben kleine Funken. Inmitten der Flammen liegt ein Hufeisen, es beginnt langsam zu glühen. Adelbert Höntsch liebt diesen Moment. Wenn das Eisen aus dem Feuer kommt. Wenn er es mit ein paar kräftigen Hammerschlägen in Form bringen darf. Mit seinen 68 Jahren fällt es dem gelernten Hufschmied nicht mehr so leicht. Seinen Stock muss er dafür zur Seite legen. "Da hat mir vor Jahren ein Zuchthengst aus Moritzburg mal eine Packung verpasst", sagt er. Seitdem ist das linke Knie futsch. Und alles ein bisschen schwerer.

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