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Besuchsstopp in Kamenzer Klinik

Das Malteser Krankenhaus reagiert auf steigende Corona-Zahlen. Gäste dürfen jetzt nicht mehr ins Haus - mit wenigen Ausnahmen.

Das Kamenzer Malteser Krankenhaus verhängt wegen der aktuellen Corona-Lage wieder ein Besuchsverbot.
Das Kamenzer Malteser Krankenhaus verhängt wegen der aktuellen Corona-Lage wieder ein Besuchsverbot. © René Plaul

Kamenz. Ab sofort gilt im Kamenzer Malteser Krankenhaus St. Johannes wegen der Corona-Pandemie wieder ein generelles Besuchsverbot - wie bereits im Frühjahr. Davon ausgenommen ist die Palliativstation. In der Geburtsklinik haben nur noch Väter zutritt und Geschwisterkinder für spezielle Fototermine.

Begleitpersonen dürfen nur noch in Ausnahmefällen in die Klinik. Bei gehbehinderten oder dementen Patienten ist eine Begleitung möglich, auch bei Kindern, die ambulant ins Medizinisch Versorgungszentrum, in die Notaufnahme oder zu ambulanten Operationen kommen. Die Cafeteria ist nur noch für Mitarbeiter des Krankenhauses geöffnet, nicht mehr für Gäste.

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Auch in der letzten Woche sind Babys auf die Welt gekommen, die im Landkreis Kamenz zu Hause sind.

Sechs Intensivbetten sind reserviert

Damit reagiert die Klinik auf die aktuelle Corona-Entwicklung. „Das Gesundheitsamt und benachbarte Krankenhäuser haben uns informiert, dass es wieder verstärkt zu Corona-Diagnosen im Landkreis Bautzen kommt“, so Krankenhaus-Sprecherin Stephanie Hänsch. In mehreren Betrieben in der Umgebung wurden Mitarbeiter positiv getestet. Zum Schutz der Beschäftigten und Patienten des Krankenhauses sei nun die Besuchsregelung geändert worden. So habe der Pandemie-Stab, um die Kontakte im Krankenhaus auf das notwendige Maß zu beschränken, ab Dienstag zunächst wieder einen Besuchsstopp verhängt.

Corona-Fälle gibt es derzeit nicht im Krankenhaus. Die Verteilung der infizierten Patienten erfolge über die Leitstelle im Uniklinikum Dresden. „Sechs Intensivbetten für Corona-Erkrankte hält das Krankenhaus derzeit vor, die im Bedarfsfall genutzt werden können“, so Stephanie Hänsch. Die Lager seien ausreichend mit Schutzmaterial gefüllt, sagt die Sprecherin: „Wir passen unsere Maßnahmen der aktuellen Lage an.“

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