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Kamenz

Pulsnitz: Sparhaushalt beschlossen

Nach langem Hin und Her steht jetzt der Finanzplan der Stadt für dieses Jahr. Doch im Stadtrat gibt es auch Bedenken mit Blick auf die Folgejahre.

Pulsnitz muss genau überlegen, wofür in Zukunft Geld ausgegeben werden kann.
Pulsnitz muss genau überlegen, wofür in Zukunft Geld ausgegeben werden kann. © Matthias Schumann

Pulsnitz. Obwohl schon einmal beschlossen und dann wegen eines Formfehlers zurückgestellt, gab es bei der Abstimmung zum Haushaltsplan der Stadt Pulsnitz für das laufende Jahr noch immer Diskussionen. Bei diesen ging es weniger um die aktuellen Ausgaben der Stadt, sondern vielmehr um den generellen Umgang mit den Finanzen.

So begrüßt die AfD-Fraktion zwar die Ausgabensperren in Höhe von 500.000 Euro, schätzt aber die laufende Verwaltung als zu teuer ein. „Das bedeutet, die Verwaltung verbraucht die Rücklagen, die für Investitionen fehlen. Sobald diese aufgezehrt sind - laut Plan spätestens 2024 -, ist die Verwaltung nicht mehr finanzierbar“, erklärt Frank Hannawald von der Fraktion. Das sei ein Grund, warum die AfD gegen den Haushalt stimmte. Die Mehrheit der Stadträte sprach sich aber dafür aus.

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Pulsnitz muss in diesem Jahr ein Defizit von reichlich einer Million Euro ausgleichen und bei Investitionen, zum Beispiel der Rathaussanierung, genau schauen, ob die Vorgaben eingehalten werden. (SZ/Hga)

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