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Tomogara plant Weihnachts-Open-Air

Während in Kamenz viele Veranstaltungen in der Adventszeit wegen Corona abgesagt wurden, will der Verein etwas Normalität bieten - nicht nur seinen Mitgliedern.

Jan Geppert von Tomogara-Verein plant gegenwärtig  eine große Weihnachtsveranstaltung. Die Karate-Kids Tristan (r.), Jenny und Armin freuen sich schon auf die erweiterte Kinderweihnachtsfeier.
Jan Geppert von Tomogara-Verein plant gegenwärtig eine große Weihnachtsveranstaltung. Die Karate-Kids Tristan (r.), Jenny und Armin freuen sich schon auf die erweiterte Kinderweihnachtsfeier. © Matthias Schumann

Kamenz. Wenn andere schon lange aufgegeben haben, kommt der Kamenzer Sport- und Freizeitverein Tomogara erst rechig in Fahrt. Seine über 700 Mitglieder und die zahlreichen Fans wissen dieses zähe Engagement zu schätzen. Und freuen sich deshalb über die neuesten Bestrebungen des Teams um die Geschäftsführer Jan Geppert und Jens Skarupski. Am 5. Dezember soll eine große Open-Air-Weihnachtsfeier für die Kinder des Vereines stattfinden. Sie machen immerhin ein Drittel der Mitglieder aus.  "Und am Abend soll es eine Verlängerung für Eltern und Gäste  geben", so Jan Geppert. 

Das wird viele freuen, denn mittlerweile wurden sämtliche vorweihnachtlichen Veranstaltungen der Stadt Corona-bedingt  abgesagt: Das Spectaculum fällt ebenso aus wie das Jesauer Märktchen. "Wir hatten aber bereits vor Corona entschieden, dass die traditionelle Kinderweihnachtsfeier etwas größer ausfallen und auf dem Außengelände stattfinden soll", sagt Jan Geppert. Bereits 2019 kamen über 60 Karate-Kids zur Party. "Das sprengte unseren Rahmen im Haus, und mittlerweile haben wir noch zusätzliche Kindersportgruppen aufgemacht", so Geppert.

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Seit Wochen wird am Hygienekonzept getüftelt

Doch wohin mit den mittlerweile 80 bis 100 kleinen Gästen zur Weihnachtsfeier? Am besten nach draußen! "Wir haben zahlreiche Ideen, werden für den Nachmittag des 5. Dezember einen Art kleinen Weihnachtsmarkt mit Buden, Angeboten und Belustigungen aufbauen. Dazu gibt es natürlich etwas zu essen und zu naschen. Feuerchen werden brennen. Und wir wollen gemeinsam auf Abstand Weihnachtslieder singen. Auch der Weihnachtsmann schaut mit Sicherheit vorbei", verrät Jan Geppert .

Er tüftelte bereits in den letzten Wochen an einem Hygienekonzept. "Ich hatte vor Monaten beim Gesundheitsamt nachgefragt, was möglich ist, und auch einige Tipps bekommen, wie man mit so etwas umgehen kann", sagt er. Natürlich müsse man bei aller Vorfreude auf die Entwicklung der Corona-Zahlen schauen. "Im schlimmsten Fall wird die Sache kurz vorher gecancelt, aber wir gehen nicht davon aus", so der Geschäftsführer. 

Bereits zum Corona-bedingt ausgefallenen Forstfest 2020 gestaltete der Tomagara-Verein das Areal kurzerhand für eine ganze Woche zur Feiermeile um; unter Hygieneauflagen und mit klaren Regeln. Das funktionierte prima und lockte tausende Gäste an. So groß wird die eintägige Weihnachtsfeier freilich nicht. "Aber wir möchten einen Hauch von Normalität vermitteln. Und auch zeigen: Leute, es geht so einiges, wenn man einen guten  Plan hat", meint Geppert.

Abends sind zusätzliche Gäste willkommen

Dazu gehört eben auch, dass die Eltern an jenem Tag willkommen sind und abends  zusätzliche Gäste kommen dürfen. "Wir planen mit 200 bis 300 Leuten, diese Größe gibt das Areal her.  Natürlich wird sich der Abend nicht ewig ziehen. Wir haben dann ja schon ein bisschen Winter, und es könnte kalt werden", lacht Jan Geppert.  Die Tickets sollen übrigens wegen der Kontakt-Rückverfolgung bereits im Vorfeld vergeben werden. "So sind wir auf der sicheren Seite. Die Rückverfolgung ist Voraussetzung für alles andere. "

Was die sportliche Seite des Vereines angeht, läuft alles trotz Corona-Krise bestens, heißt es. "Unser Haus ist immer voll. Pro Woche trainieren bei uns etwa 1.200 große und kleine Mitglieder in den verschiedensten Bereichen. Wir haben von Anfang an klare Hygieneregeln aufgestellt, an die halten sich alle. Wir setzen hier auf Eigenverantwortung.  Bislang gibt es keine Beschwerden oder Corona-Fälle", sagt Jan Geppert.

Der Verein Tomogara bietet seinen Mitgliedern immer wieder Neues. Mit Hilfe eines Sponsors hat er jetzt eine neue Hüpfburg angeschafft, weil die alte in die Jahre gekommen war. Derzeit wird eine Corona-taugliche Variante für die Weihnachtsfeier geplant.
Der Verein Tomogara bietet seinen Mitgliedern immer wieder Neues. Mit Hilfe eines Sponsors hat er jetzt eine neue Hüpfburg angeschafft, weil die alte in die Jahre gekommen war. Derzeit wird eine Corona-taugliche Variante für die Weihnachtsfeier geplant. © Verein Tomogara

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