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Jetzt gilt Tempo 30 vor der Oßlinger Schule

Autofahrer müssen im Ortszentrum nun langsamer fahren - und in Zukunft vielleicht auch noch an anderer Stelle im Ort.

Der Oßlinger Bürgermeister Johannes Nitzsche freut sich, dass jetzt zwischen Einkaufsmarkt und Bushaltestelle Tempo 30 gilt.
Der Oßlinger Bürgermeister Johannes Nitzsche freut sich, dass jetzt zwischen Einkaufsmarkt und Bushaltestelle Tempo 30 gilt. © privat

Oßling. Runter vom Gas und rauf auf die Bremse. Das gilt jetzt für Autofahrer im Ortszentrum von Oßling. Seit Mitte März stehen auf der Wittichenauer Straße zwischen der Bushaltestelle und dem Einkaufsmarkt Tempo-30-Schilder. Das ist damit der zweite Bereich im Ort, wo ein solches Tempolimit gilt – neben der Schulstraße.

Damit sind jetzt alle Straßen, die in Oßling an Schulen und Kindereinrichtungen vorbeiführen, mit dieser Geschwindigkeitsbegrenzung versehen. Der neue Abschnitt befindet sich direkt vor der Freien Christlichen Schule. Oßlings Bürgermeister Johannes Nitzsche (Wählervereinigung Bündnis Zukunft gestalten) ist froh, dass die Schilder jetzt endlich stehen. „Damit wird die Sicherheit für Schüler und auch für die Anwohner erhöht. Das ist gut“, sagt er im Gespräch mit Sächsische.de.

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Bereits im Januar hatte das Landratsamt grünes Licht für die Geschwindigkeitsbegrenzung gegeben, jetzt wurden Tatsachen geschaffen. Und so gilt von Montag bis Freitag von 7 bis 16 Uhr auf diesem Abschnitt der Wittichenauer Straße nun 30 km/h.

Bewohner haben sich fürs Tempolimit eingesetzt

Seit mehr als zehn Jahren hatte die Gemeinde Oßling um diese Geschwindigkeitsbegrenzung gekämpft. Denn die viel befahrene Straße zu überqueren, die mitten durch den Ort führt, ist nicht ganz ungefährlich. Durch die fast rechtwinklige Kurve in Höhe der evangelischen Schule ist sie stellenweise schlecht einsehbar, und oft hatten Autos deutlich mehr als die bislang erlaubten 50 Kilometer pro Stunde drauf. Die gut ausgebaute Straße verleitete regelrecht zur Raserei, argumentierten Anwohner.

In all den Jahren gab es Verkehrszählungen und sogar Unterschriftensammlungen. Doch bislang waren alle Anträge auf ein Tempolimit von den Behörden abgelehnt worden. Die Gemeinde selbst hatte sich darum bemüht, auch Einwohner hatten an die Behörde geschrieben. Doch nichts war passiert - bis Anfang dieses Jahres.

Was die Tempodrosselung angeht, gibt es auch schon weitere Ideen für die Zukunft. Das hängt mit dem Vorhaben eines Neubaus für die freie Mittelschule zusammen. Auch der soll an der Wittichenauer Straße entstehen – allerdings am Rand des Ortes. Johannes Nitzsche kann sich vorstellen, den 30-km/h-Bereich dann auf diesen Abschnitt auszuweiten.

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