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Darum wird am Pulsnitzer Eierberg gebuddelt

Große Erdhaufen am Eingang der Stadt ziehen derzeit die Aufmerksamkeit auf sich. Sächsische.de erklärt, was dort passiert.

Lange Erdwälle türmen sich derzeit am geplanten Wohngebiet Am Eierberg in Pulsnitz auf. Es handelt sich um archäologische Untersuchungen.
Lange Erdwälle türmen sich derzeit am geplanten Wohngebiet Am Eierberg in Pulsnitz auf. Es handelt sich um archäologische Untersuchungen. © René Plaul

Pulsnitz. So mancher Autofahrer und natürlich die Pulsnitzer wundern sich, wenn sie den Eierberg in Richtung Stadt runterfahren. Auf der linken Seite sind große Erdwälle ausgehoben, dazwischen glatte Fläche. Diese Wälle ziehen sich über das gesamte Gebiet, auf dem eigentlich ein Eigenheimstandort entstehen soll. Geht es jetzt mit der Erschließung des Wohngebietes - nach vielen Jahres des Wartens - los?

Tatsächlich scheint sich ein Fortschritt beim Wohngebiet Am Eierberg abzuzeichnen. Kristin Krebs ist Immobilienkauffrau beim Dresdner Unternehmen Opus Wohnbau und bestätigt, dass es vorangeht. Die Gesellschaft hatte vor sechs Jahren das Grundstück erworben, um es zu erschließen und dann die Grundstücke an Bauwillige zu verkaufen. Doch lange tat sich nichts auf der Fläche. Als Grund wurde unter anderem immer wieder gesagt, dass eine Erschließung nur über die Lichtenberger Straße möglich sei, und dies auch erst dann, wenn diese saniert ist.

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Erschließung soll im Frühjahr beginnen

Die Lichtenberger Straße ist noch nicht in Ordnung gebracht. Dafür sind erste Arbeiten am Wohngebiet gestartet. "Mitte November wurde mit archäologischen Untersuchungen der Fläche begonnen", sagt Kristin Krebs. Schon im Vorfeld hatte es intensive Gespräch mit dem Landratsamt und mit verschiedenen Versorgungsträgern gegeben", erklärt sie. Das sei wichtig, damit nach Abschluss der Untersuchungen sofort weitergearbeitet werden kann. Man wolle keine Zeit mehr verlieren.

Die archäologischen Erkundungen sind für vier Wochen geplant. "Wir wollten das noch unbedingt vor dem Winter reinschieben", erklärt die Immobilienkauffrau. Parallel zur Untersuchung des Bodens finden Vermessungsarbeiten statt. Das ist notwendig, um das gesamte Areal dann in einzelne Grundstücke aufzuteilen.

Läuft alles nach Plan, könnte dann im Frühjahr nächsten Jahres mit der Erschließung des Gebietes begonnen werden. Kristin Krebs rechnet mit April. Die Opus Wohnbau will dann auch mit dem direkten Verkauf der Grundstücke starten. "Bereits jetzt ist die Nachfrage groß, es steht ja das Schild an der Straße. Es rufen immer wieder mal Interessenten an", weiß Kristin Krebs. Bei der Immobiliengesellschaft wird bereits eine Vormerkliste für das Wohngebiet Am Eierberg geführt. Zum weiteren zeitlichen Ablauf gibt es derzeit noch keine Aussagen.

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