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Kurioser Schilderwald in Steina

Wegen Bauarbeiten ist die Hauptstraße Sackgasse. An mehreren Stellen weisen Schilder darauf hin. Aber warum immer gleich zwei?

Wer aus Richtung Pulsnitz durch die Eichert nach Steina kommt, sieht gleich zwei Sackgassenschilder.
Wer aus Richtung Pulsnitz durch die Eichert nach Steina kommt, sieht gleich zwei Sackgassenschilder. © privat

Steina. Ein wahres Schilder-Meer erleben Autofahrer derzeit in Steina. An den Ortseingängen wird auf Umleitungen und Sackgassen hingewiesen. Das ist wichtig, damit niemand plötzlich vor einem Verbotsschild steht und dann nicht weiter kommt. Doch müssen es so viele Schilder sein? Das fragt ein Anwohner und schickt auch gleich entsprechende Fotos mit.  

Steina kann man von Pulsnitz aus über zwei Strecken erreichen: einmal über die Hauptverbindung Pulsnitz - Kamenz und zum anderen über die Eichert, so dass man auf der Pulsnitzer Straße in Steina ankommt. Auf beiden Strecken stehen Sackgassenschilder, die besagen, dass auf der Hauptstraße gebaut wird und man dort nicht durchkommt. Kurios ist allerdings, dass an den Ortseingängen gleich zwei Sackgassenschilder im Abstand von nur knapp vier Metern hintereinander stehen. "Waren hier Schilder übrig?", fragt der Anwohner.

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Ebenfalls zwei gleiche Schilder stehen auch, wenn man von Obersteina in Richtung Ortsausgang fährt. Auf der Durchfahrtsstraße in Richtung Kamenz das selbe Bild. Alles doppelt. 

Auch im Ort zur Hauptstraße hinunter stehen zwei Sackgassenschilder dicht hintereinander.
Auch im Ort zur Hauptstraße hinunter stehen zwei Sackgassenschilder dicht hintereinander. © privat

Grund für die Sackgassenschilder sind zwei Baumaßnahmen auf der Hauptstraße, einmal für einen Gas- und einmal für einen Wasseranschluss. Zwei verschiedene Firmen sind für die Arbeiten verantwortlich - und so hat sich jede Firma einzeln darum gekümmert, dass für ihre Baustelle die entsprechenden Schilder aufgestellt werden. 

Diesen Fakt bestätigt auch das Landratsamt Bautzen. "Es ist tatsächlich so, dass in Wirkrichtung der Verkehrszeichen zwei verschiedene Baustellen durch zwei Bauunternehmen betrieben werden", erklärt Pressesprecherin Sabine Rötschke. Eigentlich hätte eine Baustelle beendet sein sollen, bevor die nächste beginnt. Doch das war nicht der Fall. "Durch die dann nicht erfolgte Abstimmung der Bauunternehmen untereinander kam es zum derzeitigen Zustand", so Sabine Rötschke. Sie geht davon aus, dass spätestens am kommenden Dienstag der Zustand beendet ist, weil die Bauarbeiten dann erledigt sein sollen.

Doch bis dahin stehen die Schilder noch, und so mancher Autofahrer sieht in Steina doppelt.

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