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Kamenz

Kamenzer Forstfest soll Kulturerbe werden

Die Stadt will sich um die Aufnahme in das bundesweite Verzeichnis bewerben. Die Ehrenurkunde könnte zu einem besonderen Jubiläum übergeben werden.  

Der Zug der Schülerinnen und Schüler in Weiß ist das Hauptereignis des Forstfestes, das jetzt Kulturerbe werden soll. © Archivfoto: René Plaul

Kamenz. Seit einem Jahr verfolgen die Stadt Kamenz und der Forstfestverein die Idee, das Kamenzer Forstfest in das bundesweite „Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes“ eintragen zu lassen. Bis Ende Oktober wird nun aus einer Arbeitsgruppe heraus ein Antrag formuliert, der unter anderem von der Kultusministerkonferenz und der deutschen Unesco-Kommission bewertet wird.

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Sollte die Bewerbung Erfolg haben, könnte im Jahr 2020 die Ehrenurkunde vergeben werden – genau zum 175. Jahrestag der Neufassung der Festzugsordnung. Der Auszug der Schülerinnen und Schüler in Weiß ist das Hauptereignis des Festes und damit Kern der Bewerbung. Stadtsprecher Thomas Käppler: „Die Aufnahme in das Verzeichnis würde die Bedeutsamkeit des größten Schul- und Heimatfestes Sachsens würdigen.“ 2018 war diese Ehre zum Beispiel dem Pulsnitzer Blaudruck zuteil geworden. (SZ)

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