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Dresden

Kampagne gegen Lärm in der Neustadt

Anwohner beschweren sich zunehmend über Ruhestörungen und vermüllte Hauseingänge. Die Stadt sucht nun den Dialog mit den Feiernden.

Im Sommer verlagert sich das Partyleben in der Neustadt auf die Straßen - ganz zum Ärger vieler Anwohner.
Im Sommer verlagert sich das Partyleben in der Neustadt auf die Straßen - ganz zum Ärger vieler Anwohner. © Christian Juppe

Ruhestörungen, Müll, Glasscherben und Urin vor der Haustür: Wenn in der Dresdner Neustadt gefeiert wird, geht es nicht immer rücksichtsvoll zu. Deshalb startet die Stadtverwaltung nun eine Kampagne, die Partygäste ansprechen soll. „Wir reagieren damit auf zunehmende Beschwerden aus der Anwohnerschaft über die negativen Auswirkungen des rücksichtslosen Feierns im Stadtteil“, so Stadtbezirksamtsleiter André Barth. Starten soll die Kampagne in diesem Jahr.

In der Dialogreihe „Lass uns reden“ werden Anwohner über ihre Erfahrungen sprechen. Ziel sei es, Partygäste zu sensibilisieren und zu mehr Rücksicht zu bewegen. Es gehe weder um Verbote, noch werde mit erhobenem Zeigefinger ermahnt, so die Stadt. Vielmehr solle durch humorvolle, sympathische und direkte Ansprache ein Bewusstsein geschaffen werden, dass die Neustadt nicht nur ein Partyviertel ist, sondern auch ein Wohnort.

Gesicherte Nahversorgung in der Elbgalerie

Die Apotheke, Drogerie und der Lebensmittelhandel haben in der Elbgalerie weiterhin für Sie geöffnet und freuen sich auf Ihren Besuch.

Vorgestellt wird die Kampagne am kommenden Mittwoch um 18 Uhr im Bürgersaal auf der Hoyerswerdaer Straße 3. Alle Anwohner seien eingeladen, so die Stadtverwaltung. (SZ/sr)