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Kampf für sicheren Schulweg

Der unsichere Kreuzungsbereich an der B 6 in Gauernitz könnte bald Geschichte sein.

Von Uta Büttner
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„Die Ämter werden Möglichkeiten ausloten. Vielleicht gibt es schon bald Lösungen“ – Bürgermeister Gerold Mann.
„Die Ämter werden Möglichkeiten ausloten. Vielleicht gibt es schon bald Lösungen“ – Bürgermeister Gerold Mann. © Claudia Hübschmann

Klipphausen. Der gesamte Kreuzungsbereich B 6/Langer Weg im Klipphausener Ortsteil Gauernitz ist gefährlich: für Schüler und Erwachsene. Nun hat Bürgermeister Gerold Mann (parteilos) zu einem Vor-Ort-Termin am 22. Januar eingeladen, um Lösungen zu besprechen. Gemeinsam mit dem Landesamt für Straßenbau und Verkehr (Lasuv), dem Kreisstraßenbauamt und dem Kreisverkehrsamt sowie etlichen Abgeordneten werde die Situation analysiert. „Die Ämter werden Möglichkeiten ausloten. Vielleicht gibt es schon bald Lösungen“, sagte der Bürgermeister.

Bereist im Vorfeld haben sich laut Mann Mitarbeiter des Lasuv die Verkehrssituation angeschaut und schätzen diese als sehr unübersichtlich ein. Von daher, so Mann, wäre eventuell auch eine kurzfristige, vorübergehende Lösung denkbar. Eine längerfristige könne dann folgen.

Die Querung der B 6 im Kreuzungsbereich zur Kreisstraße Langer Weg ist nicht nur für Kinder und Erwachsene schwierig. Selbst das Abbiegen vom Langen Weg auf die B 6 ist für Fahrzeugführer teilweise abenteuerlich. Erst im September ist ein elfjähriges Mädchen beim Überqueren der B 6 schwer verletzt worden, musste mit dem Hubschrauber in ein Krankenhaus geflogen werden.

Das war letztlich der Anlass für zwei Gauernitzer, eine Bürgerinitiative zu gründen, um sich für einen Zebrastreifen, eine Ampel oder einen Kreisverkehr in diesem Bereich einzusetzen. Die Unterlagen der Antragsteller waren laut Bürgermeister Gerold Mann sehr gut vorbereitet und vorgetragen.