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Radebeul

Kampfsport in alter Industriehalle

In der Gartenstraße entsteht ein neues Taekwondo-Studio. Die Übungen sind nicht nur etwas für junge Leute.

Elisabeth Jahnke unterrichtet die koreanische Kampfkunst in Radebeul. Bald zieht sie mit ihrem Studie in die alte Schuhfabrik in der Gartenstraße um.
Elisabeth Jahnke unterrichtet die koreanische Kampfkunst in Radebeul. Bald zieht sie mit ihrem Studie in die alte Schuhfabrik in der Gartenstraße um. © Arvid Müller

Radebeul. Dass Elisabeth Jahnke zum Taekwondo gekommen ist, war genau genommen Zufall. Eigentlich wollte sich die Dresdnerin mit einer Freundin in einer Tanzschule anmelden. 

Doch daneben war dann zufällig ein Zentrum für die koreanische Kampfkunst. Elisabeth Jahnke fand, dass auch das ziemlich interessant klingt, probierte das Training aus und ist seit dem von diesem Sport gefesselt. In den letzten 15 Jahren hat sie mehrere tausend Stunden trainiert, sehr viele Schulen in Deutschland besucht, unzählige Vorführungen mit gemacht, über 60 Lehrgänge, zwölf Prüfungen abgelegt und das Taekwondo zu ihrem Beruf gemacht.

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In einem Hinterhaus auf der Gartenstraße gibt sie jede Woche acht Kurse für verschiedene Altersgruppen. Doch bald muss dort Schluss sein mit dem Training. Das Gebäude wird zum Wohnhaus umgebaut. Deshalb zieht die Taekwondo-Meisterin mit ihrer Schule in die alte Schuhfabrik auf der Gartenstraße 70. In einer Industriehalle wird auf 180 Quadratmetern ein neues Trainingszentrum eingerichtet. Dort will Jahnke ab Anfang Juni unterrichten.

Bisher kommen Kinder ab drei Jahre, Jugendliche und Erwachsene in die Kurse. In der neuen Halle soll es auch einen Kurs für Senioren geben. Denn beim Taekwondo gehe es nicht nur um Selbstverteidigung, sondern vor allem wird die Koordination, Beweglichkeit und das Gleichgewicht geschult, sagt die Trainerin. Dadurch könnten zum Beispiel Stürze verhindert werden. Außerdem sei das Training gut für die Knochen. „Kampfkunst ist die beste Osteoporose-Prophylaxe“, sagt die Meisterin.

Beim traditionellen Taekwondo stehen Gesundheit und Selbstverteidigung an erster Stelle. Durch das strikte Verbot von Kontakt im Kampf, wird ein besonders hohes Maß an Körperkontrolle geschult. Einzelne Kampfkunsttechniken werden kombiniert und mit der Zeit die Abfolgen immer schwerer.

Auch für die Persönlichkeitsentwicklung ist das Training gut, sagt Elisabeth Jahnke. „Kinder bekommen ein gesundes Selbstbewusstsein“, so die Meisterin. „Außerdem wird gegenseitiger Respekt und Disziplin bei uns großgeschrieben.“

Kontakt für Interessierte: Rufnummer 0162 2580912

www.taekwondo-radebeul.de