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Döbeln

Kandidaten stellen sich Fragen der Mittelsachsen

In einem Wahlforum sitzen alle sechs Direktkandidaten des Wahlkreises auf dem Podium. Die Wähler können entscheiden, worüber diskutiert werden soll.

Das Wahlforum, das die Landeszentrale für politische Bildung in allen mittelsächsischen Wahlkreisen organisiert, wird in Döbeln am 28. August im Volkshaus stattfinden. Alle sechs Direktkandidaten des Wahlkreises werden auf dem Podium  sitzen.
Das Wahlforum, das die Landeszentrale für politische Bildung in allen mittelsächsischen Wahlkreisen organisiert, wird in Döbeln am 28. August im Volkshaus stattfinden. Alle sechs Direktkandidaten des Wahlkreises werden auf dem Podium sitzen. ©  dpa / Symbolbild

Döbeln. Bei wem können die Wähler des Wahlkreises Döbeln am 1. September zur Landtagswahl ihr Kreuz machen? In einem Wahlforum stellen sich alle sechs Direktkandidaten vor und wollen vor allem über die Themen diskutieren, die die von den Zuhörern für besonders wichtig erachtet werden.

Das Wahlforum, das die Landeszentrale für politische Bildung in allen mittelsächsischen Wahlkreisen organisiert, wird in Döbeln am 28. August im Volkshaus stattfinden. Im Podium sitzen dann neben Moderator Bastian Wierzioch sechs Direktkandidaten von im Bundes- und Landtag vertretenen Parteien: Dr. Rudolf Lehle (CDU), Henning Homann (SPD), Marika-Tändler-Walenta (Linke), Maria-Christin Anderfuhren (Grüne), Contanze Cyrnik (FDP) und Lars Kuppi (AfD). In Mittelsachsen bewerben sich 35 Kandidaten für acht Parteien um ein Direktmandat. Insgesamt gibt es fünf Wahlkreise. Bei der Wahl 2014 gab es 37 Vorschläge von acht Parteien.

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Das Wahlforum der Landeszentrale ist ein einzigartiges Projekt für mehr Bürgerbeteiligung und zur besseren Wahlvorbereitung. „Als überparteiliche Einrichtung wollen wir den Bürgern möglichst viele Informationen anbieten, damit sie eine kompetente Wahlentscheidung treffen können“, sagt Direktor Roland Löffler.

Auf eine besondere Weise möchte die Landeszentrale die Veranstaltung für die Fragen und Interessen der Gäste öffnen. So können diese gleich bei der Ankunft Aufkleber auf fünf verschiedene Themenblöcke verteilen. Zur Auswahl stehen innere Sicherheit, Wirtschaft/Arbeit, soziale Gerechtigkeit, Kultur/Freizeit und Justiz/Demokratie/Europa. Themenblöcke, die besonders viele Stimmen bekommen, sollen intensiv diskutiert werden.

Das geschieht blockweise: Nach jedem Themenblock wird die Runde geöffnet und die Gäste können direkt ihre Fragen an die Kandidaten richten. Die ersten Wahlforen der Landeszentrale für politische Bildung fanden bereits in Rochlitz, Brand-Erbisdorf und Frankenberg statt. Ein nächstes für Freiberg findet am 14. August im städtischen Festsaal der Universitätsstadt statt.

Wie Landeszentrale-Chef Löffler weiter sagte, hat sich seine Institution vor dieser Landtagswahl so breit aufgestellt wie noch nie. Im Angebot sind zwei Bücher mit dem Titel „Wahlen in Sachsen“ und „Die Parteien in Sachsen“, die unter www.slpb.de kostenlos als E-Book heruntergeladen beziehungsweise online in Papierform bestellt werden können.

Zudem bietet die Institution Jugendprojekte wie „Ich bin wählerisch“ an. (SZ/abi/eg/vt)

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