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Meißen

Kann das ein neuer Anfang sein?

Peter Anderson über den Ministerbesuch aus Niedersachsen.

©  Fotomontage SZ

Die alten Manufakturen wie KPM Berlin, Fürstenberg, Augarten in Wien oder Royal Copenhagen leiden alle unter den gleichen Problemen: Das klassische Riesengeschirr ist out und der alte Sammler, welcher im Verborgenen, Millionen von Euro für seine Leidenschaft ausgab, wird immer seltener. Doch es gibt einen neuen Markt. Gut verdienende jüngere Käuferschichten möchten sich abheben vom Einerlei des Geschirrmarktes, vom überall zu findenden Ikea-Teller.

Gerade mit dem neusten Service Collage hat die Manufaktur für diesen Kundenkreis ein Angebot geschaffen, das mutig über Vitruv oder Cosmopolitan hinausgeht. Parallel scheint mit dem Stiftungsmodell ein Konstrukt gefunden, den produzierenden Betrieb von den Kosten für das Bewahren des Erbes zu entlasten.

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Meissen fällt kein Stein aus der Porzellankrone, solche Ideen etwa mit Fürstenberg in Niedersachsen zu teilen. Im Gegenteil ein vertiefter Austausch unter den oben genannten Manufakturen könnte vielleicht allen helfen, gemeinsam bei den Kunden wieder die Lust am Handgemachten, Individuellen zu wecken.

E-Mail an Peter Anderson. 

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