merken

Kanute Liebscher verliert im Einer

Dafür gehört der Dresdner beim Weltcup in Duisburg zum siegreichen Vierer.

Von Erik Roos

Der zweifache Kajak-Olympiasieger Max Rendschmidt reckte in der Hitze von Duisburg die Faust in den Himmel. Canadier-Star Sebastian Brendel half dagegen auch die Hilfe von Tochter Hanna nicht. Die deutschen Kanuten erlebten bei ihrem Heim-Weltcup einen Saisonstart mit Licht und Schatten. Während Rendschmidt zu zwei der vier Erfolge in den olympischen Bootsklassen beitrug, sucht der Potsdamer Brendel zwei Wochen vor der Europameisterschaft in Belgrad noch seine Bestform.

Anzeige
Premium-Partner baut Engagement aus
Premium-Partner baut Engagement aus

Die SSS Energietechnik und Netzservice GmbH hat um drei Jahre als Premium-Partner der Dresdner Eislöwen verlängert.

Mann des Wochenendes war der zweifache Olympiasieger Rendschmidt, der im Einer und Vierer zum „Wedau-Gold“ paddelte. „Ich habe den inneren Schweinehund überwunden. Das harte Training hat sich ausgezahlt“, sagte der Essener, dessen hart erkämpfter Einer-Erfolg über 1 000 Meter gegen Weltmeister Tom Liebscher aus Dresden der Höhepunkt des Sonnabends war. Am Sonntag führte Rendschmidt als Schlagmann auch den Vierer über 500 Meter zum Sieg – mit Liebscher als Mannschaftsgefährten.

Rendschmidt hat jetzt beste Karten im Kampf um den deutschen Einer-Startplatz bei der EM und WM vom 23. bis 26. August in Portugal. „Die Entscheidung ist aber noch nicht gefallen. Wir wissen, dass Tom ein Spätstarter ist. Für uns ist das ein Luxusproblem“, sagte Sportdirektor und Chef-Bundestrainer Jens Kahl. Für die weiteren Triumphe der Gastgeber bei Temperaturen von 30 Grad Celsius im „Kanu-Wimbledon“ sorgten die Weltmeister Peter Kretschmer aus Leipzig und Yul Oeltze aus Magdeburg im Canadier-Zweier sowie Max Hoff aus Essen und Marcus Groß aus Berlin im Kajak-Zweier jeweils über 1 000 Meter. (sid)