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Karin Strempel wird nicht wieder kandidieren

© Foto: SZ/Jörg Schubert

Nach über 20 Jahren als CDU-Landtagsabgeordnete will sich die 51-Jährige beruflich neu orientieren.

Von Dieter Hanke

Meißen. Seit 1990 ist Karin Strempel CDU-Landtagsabgeordnete. In fünf Legislaturperioden besaß sie ein Direktmandat, zuletzt für den Wahlkreis 39 (Meißen 1). Im Sommer nächsten Jahres wird ein neuer Landtag gewählt. Die 51-Jährige wird nicht wieder antreten. Nach Beendigung der fünften Legislaturperiode will sie sich einer neuen Herausforderung stellen. „Meine Familie und meine Freunde haben mich in dieser Entscheidung bestärkt“, ließ sie in einem Brief die CDU-Mitglieder im Wahlkreis 39, CDU-Kreisverband Meißen, wissen.

Was sie konkret nach Ablauf der fünften Wahlperiode machen wird, sei noch nicht entschieden, wie sie auf SZ-Nachfrage sagte. „Möglich ist , dass ich noch einmal ein Studium im Bereich Wirtschaft des Gesundheitswesens aufnehmen werde“, bemerkte sie. In den kommenden Monaten wolle sie sich über ihre weitere berufliche Zukunft im Klaren werden. Die 51-Jährige ist Diplom-Ökonomin und absolvierte auch ein Studium als Gesundheitsmanagerin. Sie ist Gesundheitspolitische Sprecherin der CDU-Fraktion und Mitglied in den Ausschüssen für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr sowie Soziales und Verbraucherschutz. Viele Jahre war die gebürtige Meißnerin Präsidentin der Sächsischen Landesvereinigung für Gesundheitsförderung sowie Vorsitzende des DRK-Kreisverbandes.

In letzter Zeit hatten sich aber Kommunalpolitiker zunehmend kritisch über ihre Arbeit ausgesprochen. So wünschte sich Klipphausens Bürgermeister Gerold Mann eine bessere Unterstützung bei kommunalen Angelegenheiten.