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Karlsruhe trennt sich von Trainer Schwartz

Nach dem 0:1 bei Dynamo Dresden durfte der Trainer noch weitermachen. Doch eine weitere Niederlage wurde dem 52-Jährigen zum Verhängnis.

Trainer Alois Schwartz am vergangenen Mittwoch vor Beginn der Zweitligapartie zwischen Dynamo Dresden und seinem Karlsruher SC.
Trainer Alois Schwartz am vergangenen Mittwoch vor Beginn der Zweitligapartie zwischen Dynamo Dresden und seinem Karlsruher SC. ©  dpa/Robert Michael

Der Fußball-Zweitligist Karlsruher SC hat sich mit sofortiger Wirkung von Trainer Alois Schwartz getrennt. Das gab der Tabellenvorletzte nach zuletzt vier Niederlagen in Folge bekannt. Auch Co-Trainer Dimitrios Moutas muss gehen. "Bis auf Weiteres" übernimmt Christian Eichner, der ebenfalls bereits als Co-Trainer zum Stab des KSC gehörte, den Posten.

"Wir sind in der Geschäftsführung nach intensiver Analyse zu dem Schluss gekommen, in der aktuellen sportlichen Situation einen neuen Impuls setzen zu müssen, um unser großes Ziel, den Klassenerhalt, erreichen zu können", sagte Geschäftsführer Oliver Kreuzer: "Dem entsprechenden Vorschlag hat der Beirat einstimmig zugestimmt. Allen Beteiligten ist die Entscheidung sehr schwergefallen."

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Mannschaft benötigt neuen Impuls

Schwartz hatte den ehemaligen Europapokal-Teilnehmer im August 2017 übernommen und von einem Abstiegsplatz in der 3. Liga nach zwei Jahren zum Wiederaufstieg in die 2. Bundesliga geführt. Vor der laufenden Saison hatte der Ex-Profi seinen Vertrag bis 2021 verlängert.

Nach seiner Entlassung zeigte Schwartz durchaus Verständnis. "Ich habe in der Vergangenheit immer betont, dass es nicht um einzelne Namen, sondern um den KSC geht. Das schließt natürlich auch meine Person mit ein. Deshalb haben wir offene und ehrliche Gespräche über die aktuelle Situation geführt - und sind zu dem gemeinschaftlichen Entschluss gekommen, dass die Mannschaft eventuell einen neuen Impuls benötigt", wurde der 52-Jährige in einer Pressemitteilung zitiert.

Der KSC hatte im neuen Jahr sowohl bei Schlusslicht Dynamo Dresden (0:1) als auch gegen Holstein Kiel (0:2) verloren. Im Auswärtsspiel am Samstag beim Hamburger SV wird somit Ex-Spieler Eichner auf der Bank sitzen. "Christian hat unser vollstes Vertrauen und genießt innerhalb der Mannschaft hohe Akzeptanz", sagte Kreuzer.

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