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Kartellamt will Vorwürfe prüfen

Pirnaer Bürgerinitiativen kritisieren den städtischen Trinkwasserpreis. Die Klärung dürfte dauern. 

Im Trinkwasserpreis der Pirnaer Stadtwerke sind Kosten enthalten, die so nicht auf die Kunden umgelegt werden dürften, lautet einVorwurf. © Symbolbild: dpa

In den vergangenen Wochen haben die Pirnaer Bürgerinitiativen (PB) Unterschriften gesammelt. Ziel der Aktion ist eine Überprüfung der Pirnaer Trinkwasserpreise durch die Landeskartellbehörde. Nach Einschätzung der Bürgerinitiativen sind im Trinkwasserpreis der Pirnaer Stadtwerke Kosten enthalten, die so nicht auf die Trinkwasserkunden umgelegt werden dürften.

Am vergangenen Donnerstag haben die Bürgerinitiativen die Listen mit insgesamt 1 081 Unterschriften ans Kartellamt übergeben, teilt PB-Stadtrat Wolfgang Heinrich mit. „Die Kartellbehörde sagte zu, die benannten Vorwürfe sorgfältig zu prüfen“, sagt Wolfgang Heinrich. „Die Prüfung wird aber eine längere Zeit in Anspruch nehmen, auch bedingt durch die äußerst geringe personelle Ausstattung der Behörde.“ Er habe das Kartellamt zudem auf die seiner Einschätzung nach problematische Gestaltung des Arbeitspreises bei der Fernwärmeversorgung hingewiesen. „Obwohl die Wärme der Fernheizung größtenteils mit Erdgas und in den Blockheizwerken sogar verbilligt erzeugt wird, ist der Arbeitspreis in Pirna an den Ölpreis gekoppelt“, kritisiert Heinrich. Das Kartellamt habe zugesagt, auch dies zu prüfen. (SZ/ce)

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