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Dresden

Dresdner Feuerwehr hilft in Rheinland-Pfalz

126 Einsatzkräfte aus Dresden sind auf dem Weg ins Überschwemmungsgebiet, um den Betroffenen zu helfen. Zunächst geht es aber zum Nürburgring.

Großverband der Dresdner Feuerwehr vor dem Abmarsch ins Katastrophengebiet nach Rheinland-Pfalz
Großverband der Dresdner Feuerwehr vor dem Abmarsch ins Katastrophengebiet nach Rheinland-Pfalz © Feuerwehr Dresden

Dresden. Schon seit Tagen wollen sie helfen, nun haben sie endlich grünes Licht von der Landesdirektion erhalten: Die Dresdner Feuerwehr ist auf dem Weg zu einem Hilfseinsatz nach Rheinland-Pfalz. Dort wollen sie bei der Bewältigung der Hochwasser-Katastrophe unterstützen.

Ordnungsbürgermeister Detlef Sittel und der Leitende Stadtdirektor Andreas Rümpel haben am Dienstagmittag 126 Einsatzkräfte von Berufsfeuerwehr, den Stadtteilfeuerwehren, den Einsatzgruppen der Hilfsorganisationen und der 24. Medizinischen Taskforce Dresden in den Hilfseinsatz in das Katastrophengebiet verabschiedet.

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Erst am Morgen hatte die Feuerwehrbereitschaft von der Landesdirektion Sachsen den Alarmbefehl erhalten auszurücken. "Die bereits vorgeplanten Kräfte und Mittel wurden daraufhin alarmiert und fanden sich im Laufe des Vormittags im Brand- und Katastrophenschutzzentrum in Dresden-Übigau ein", teilt die Feuerwehr am Dienstagnachmittag mit.

Einsatzleiter Brandrat Björn Petrick führt den Großverband mit 24 Fahrzeugen an und verlegt diesen zunächst zum Nürburgring. Dort befindet sich der Bereitstellungsraum, von welchem dann die konkreten Einsatzaufgaben erteilt und die Kräfte entsendet werden. "Die Feuerwehrbereitschaft Dresden wird im Landkreis Ahrweiler zum Einsatz kommen", erklärt Sittel. "Der Einsatz der Dresdner Kräfte im Einsatzgebiet ist vorerst für zwei Tage geplant. Lagebezogen wird dann vor Ort entschieden, inwieweit der Einsatz verlängert wird."

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Um für die vielfältigen Aufgaben gewappnet zu sein, hätten die Einsatzkräfte jede Menge Technik dabei, erklärt die Feuerwehr. Neben der umfangreichen Beladung der Hilfeleistungslöschfahrzeuge sind ein Wechselladefahrzeug mit Ladekran und ein Abrollbehälter mit zusätzlichen Pumpen und Aggregaten, Mannschaftstransportfahrzeuge, geländegängige Kommandowagen, Gerätewagen des Sanitätsdienstes und auch zwei Gerätewagen Logistik dabei. Sie können in schwerem Gelände eingesetzt werden. Auch eine Komponente zur Versorgung der Einsatzkräfte begleitet den Verband.

Im Brand- und Katastrophenschutzamt wurde eine Feuerwehreinsatzleitung gebildet, die den Kontakt zum Einsatzleiter vor Ort hält und von Dresden aus unterstützt. (SZ)

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