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Katholische Pfarrei feiert 190. Gründungstag

Alte Fotos und Andenken aus dem Gemeindeleben sind am 1. Oktober zum Gemeindejubiläum in Pirna gern gesehen.

© Marko Förster

Pirna. Wenn Katholiken im nachreformatorischen Pirna zur Heiligen Messe wollten, mussten sie bis 1823 den Weg nach Dresden auf sich nehmen. Erst im Sommer jenes Jahres bekam Pirna mit der Hausbergkapelle einen katholischen Gottesdienstort. Am 1. Oktober des Jahres 1827 schließlich wurde in der Stadt eine eigene Pfarrei eingerichtet. Das 190. Jubiläum dieses Ereignisses feiert die Pfarrei St. Kunigunde am Sonntag nach dem Erntedank-Gottesdienst mit einem kleinen Fest. Dabei soll an die Geschichte der Pfarrei erinnert werden. Wer alte Fotos oder Andenken aus dem Gemeindeleben hat, kann sie gern mitbringen. Insgesamt 15 Pfarrer dienten seit ihrer Gründung der Gemeinde. Der wohl bekannteste unter ihnen ist Dr. Benno Scholze, nach dem auf dem Sonnenstein eine Straße benannt ist. Scholze, der 1938 Pfarrer von St. Kunigunde wurde, überlebte eine vierjährige Haft im Konzentrationslager Dachau. Als Priester und Publizist hatte er sich gegen den Nationalsozialismus engagiert. Seit 2014 leitet Pfarrer Vinzenz Brendler die Pfarrei. (SZ/ce)

Sonntag, 1. Oktober, 10 Uhr Gottesdienst zum Erntedank und zum Gemeindejubiläum in der Klosterkirche, anschließend Feier im Gemeindesaal

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