Merken

Katze mit Luftgewehr beschossen

Ein Tierquäler hat eine Katze angeschossen und schwer verletzt. Nun wird nach dem Täter gesucht. Die Polizei hatte aber noch mehr zu tun – unter anderem mit einem Militärtransport, der mit einer Reifenpanne auf der A 4 liegengeblieben war.

Teilen
Folgen
© dpa

Ein Tierquäler hat eine Katze angeschossen und schwer verletzt. Nun wird nach dem Täter gesucht. Die Polizei hatte aber noch mehr zu tun – unter anderem mit einem Militärtransport, der mit einer Reifenpanne auf der A 4 liegengeblieben war.

Polizeibericht vom 8. Juli

Überwachungskamera geklaut

Kamenz. In der Nacht zu Donnerstag wurde eine Überwachungskamera von einem Einfamilienhaus am Kamenzer Gartenweg gestohlen. Der Eigentümer wurde in der Nacht von Geräuschen geweckt. Draußen stellte der 34-Jährige fest, dass zwei Überwachungskameras von seinem Haus abmontiert worden waren. Eine fand er wenig später auf dem Grundstück wieder. Ein Fährtenhund verfolgte die Spur des Täters, konnte ihn jedoch nicht stellen.

Katze beschossen

Lauta. Wie der Polizei erst am Donnerstagnachmittag bekannt wurde, haben Unbekannte Ende Mai in Lauta auf eine Katze geschossen. Die Tatwaffe war vermutlich ein Luftgewehr, das Tier erlitt schwere Verletzungen. Ein Tierarzt operierte die Katze, konnte sie aber nicht komplett von den beiden Diabolo-Geschossen im Vorderbein befreien. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zu dem Verstoß gegen das Tierschutzgesetz aufgenommen.

Angetrunken unterwegs

Radeberg. Angetrunken fuhr ein 38-Jähriger am Donnerstagvormittag mit einem Ford durch Radeberg. An der Dr. Wilhelm-Külz-Straße geriet er in eine Polizeikontrolle. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von umgerechnet 0,7 Promille. Den Mann erwarten eine Ordnungswidrigkeitsanzeige, mindestens 500 Euro Bußgeld, zwei Punkte im Zentralregister in Flensburg sowie ein Monat Fahrverbot.

Reifenpanne mit Polizeischutz

Pulsnitz. Ein mit 25 Tonnen Munition beladener Militärtransporter musste am Freitagmorgen auf der A 4 bei Pulsnitz stoppen. Das Fahrzeug hatte eine Reifenpanne. Während der Fahrer den defekten Reifen wechselte, sicherte die Polizei die Pannenstelle ab. Nach einer Stunde war die Havarie behoben und der Truck konnte weiter rollen.

Beleidigungen auf Auto geschmiert

Neukirch. Unbekannte haben in der Nacht zu Freitag einen Mercedes mit Graffiti beschmiert. Mit blauer Farbe sprühten die Täter Beleidigungen auf das Auto, das an der Dresdener Straße in Neukirch stand. Zudem wurden zwei Reifenventile beschädigt. Der Sachschaden wurde mit rund 5 000 Euro beziffert. Die Kriminalpolizei ermittelt.

Heckenschere mitgenommen

Crostau. Diebe sind am Donnerstag in einen Schuppen in Crostau eingebrochen. Dort entwendeten die Täter eine elektrische Teleskopheckenschere im Wert von rund 100 Euro.

Zeugen einer Verfolgungsfahrt gesucht

Pulsnitz/Uhyst. Die Polizei sucht Zeugen einer Verfolgungsfahrt, die sich bereits am 28. Juni auf der A 4 zwischen Pulsnitz und Uhyst ereignet hatte. In den frühen Morgenstunden wollten Polizeibeamte bei Pulsnitz einen silbergrauen Renault mit polnischem Kennzeichen kontrollieren. Anstatt anzuhalten, gab dessen Fahrer Gas und fuhr mit hoher Geschwindigkeit auf der Autobahn in Richtung Görlitz davon. Die Streife folgte dem Auto mit eingeschaltetem Blaulicht und Martinshorn. Durch teils waghalsige Fahrmanöver versuchte der Flüchtende, unerkannt zu entkommen, was ihm letztlich aber nicht gelang. Gegen den 23-Jährigen, der eventuell auch mit einem in derselben Nacht ausgebrochenen Feuer in Pulsnitz zu tun hatte, wird nun ermittelt. Die Polizei sucht deshalb Zeugen, die das Fahrverhalten des Flüchtenden beobachten haben oder gefährdet wurden. Insbesondere werden die Fahrer der betroffenen Lkw gebeten, sich bei der Polizei zu melden. Einer der Sattelzüge hatte eine rote Zugmaschine und einen hellen, vermutlich weißen oder silberfarbenen Auflieger.

Hinweise: 03581 468 100

1 / 7