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Gesundheit

Katzenfutter vom Discounter

Gut und gesund muss nicht teuer sein! Dies bewiesen einige Discounter in den letzten Jahren mit ihrem Katzenfutter-Angebot. 

© Pexels

Denn trotz günstiger Preise stimmt die Qualität. 

Bekannte Discounter-Marken

Edeka, Penny, Lidl und Aldi: Dies sind Märkte, in welchen Tierfreunde wirklich gutes Katzenfutter einkaufen können. Ihre Eigenmarken sind bekannt für echte Qualitätswahre. Zum Beispiel die Edeka-Marke „gut und günstig“. Viele Katzenbesitzer konnten sich schon von den nahrhaften Schlemmermenüs für Ihre pelzigen Mitbewohner überzeugen. Bei Aldi Nord gibt es das Katzenfutter „Schnucki“. Auch dieses kann sich sehen lassen. Penny hat Bianca. Ein Katzenfutter was nicht nur hübsch klingt, sondern Mieze auch mit allen wichtigen Nährstoffen versorgt, die sie braucht. Ebenso das Coshida Katzenfutter von Lidl wie man in diesem Beitrag erfährt. 

Testergebnisse von Ökotest

Wer sie liest stellt fest, dass Markenfutter gegenüber dem Discounter-Futter nicht nur teuer ist. Es weist oft auch Mängel auf. Dies stellten die Tester vor allem bei Bio-futter fest.

Ökotest nahm im Jahre 2016 21 Nassfutter verschiedener Hersteller unter die Lupe. Von diesen erhielt keines die Note „sehr gut“. Vier wurden mit „gut“ eingestuft. Davon kamen zwei aus Discountern. So auch der Testsieger; „Schlemmerhappen mit Wild“ von „gut und günstig“. Tierhalter können es bei Edeka erwerben.

Der hohe Aminosäuregehalt konnte die Tester überzeugen und brachte Punkte. Auch sonst sind alle lebenswichtigen Nährstoffe für die Samtpfote enthalten. Einziges Makel: ein leicht erhöhter Selen-Gehalt. Dadurch verpasste „gut und günstig“ mit seinem Katzen-Menü knapp die Note „sehr gut“.

Ein anderes Discounterfutter; „Schnucki saftige Häppchen mit Kalb und Geflügel“ schaffte es auf den dritten Platz. Erhältlich ist es bei Aldi Nord. Dieses ist nahrhaft und schadstoffarm wie der Testsieger, enthält jedoch etwas zu viel Kalzium und Phosphor. 

Testergebnisse Stiftung Warentest

Der aktuell vorliegende Test bezieht sich auf 25 Katzen-Trockenfutter, welche Stiftung Warentest im Mai 2018 auf Herz und Nieren prüfte. Hier konnten sich die Discounter Katzenfutter auf den oberen Rängen behaupten. Beide schnitten mit „sehr gut“ ab.

Testsieger wurde das Katzenfutter „Bianca Knusper-Mix“ von Penny. Platz 2 belegte das Futter Namens „Coshida Knabberschmaus“ von Lidl. Mehr Infos zu diesem Katzenfutter Test findet man hier.

Zwei Discounter Futter wurden mit „gut“ bewertet. Dies war zum Ersten die Aldi Nord Trockenfutter-Mischung. Zum Zweiten das Rewe Alleinfutter für ausgewachsene Katzen. 

Kalorien und Nährstoffbedarf von Katzen

Wenn Mieze gesund ist, freut sich jeder Katzenbesitzer. Doch viele machen bei der Ernährung ihrer Katze Fehler, deren sie sich nicht einmal bewusst sind. Denn sie richten sich nach den Fütterungsempfehlungen des Katzenfutter-Herstellers. Bei den Favoriten der Discounter ist das nicht festzustellen. Denn die empfohlenen Futtermengen lassen eine gesunde Ernährung von Katzen jeden Alters zu. Außerdem sind die Zutaten für das Katzenfutter gut abgestimmt und alle wichtigen Nährstoffe in perfekter Kombination enthalten.

Diese guten Beispiele treffen auf viele Marken- und Biofutter leider nicht zu. Denn sie sind oft nicht dem Nährstoff und Kalorienbedarf einer Katze angepasst. Die Hersteller beschränken sich bei ihren Fütterungsempfehlungen entweder auf die Minimalmenge oder geben zu große Mengen an. Deshalb schneiden sie bei Tests auch nur mit einem befriedigenden Ergebnis ab. Die Biofutter-Hersteller bildeten sogar das Schlusslicht. Denn das Futter entspricht teilweise nicht den Anforderungen für ein gesundes und langes Katzenleben.

Einige Sorten weisen einen zu geringen Kalium-Anteil auf. Dafür ist zu viel Phosphor drin. Diese Zusammensetzung kann die Nieren und andere Organe einer Katze dauerhaft schädigen wie man auch in diesem Artikel nachlesen kann. 

Welche Folgen hat das für die Katze?

Eine zu karge Futtermenge ist gesundheitsschädigend. Die Katzen nehmen nicht ausreichend Vitamine, Mineralien, Eiweiß und lebenswichtige Fettsäuren zu sich. Wenn Vitalstoffe fehlen, kann das Immunsystem nicht richtig arbeiten. Muskulatur wird abgebaut, wodurch das Tier zunimmt. Dies bewirkt, dass es gegen Krankheiten nicht mehr gefeit ist.

Zu viel Futter führt wie auch beim Menschen zu Fettleibigkeit. Die Folgen sind identisch mit jenen, welche auch wir bei Übergewicht zu tragen haben. 

Dieser Artikel entstand in Zusammenarbeit mit dem externen Redakteur Lars Seefried.