merken

Katzenschau mit Beigeschmack

120 Rassekatzen wurden am Wochenende bei einer als international angekündigten Schau in Löbau gezeigt. Einige wurden auch verkauft. Nicht jeder fand das richtig.

Martina und Markus Ronneberger mit ihren Maine Coon Babys. Die waren unverkäuflich. © Foto: Matthias Weber

Katzenausstellung in der Löbauer Messehalle - und die Besucher kamen in Scharen. Wer aber auf Katzen aus dem Ausland gehofft hatte, wurde am Wochenende enttäuscht. Zwar war die Rassekatzenausstellung mit „international“ angekündigt worden. Gezeigt wurden aber nur Katzen aus dem Inland, insgesamt 120 Tiere verschiedener Rassen – dafür teilweise hunderte Kilometer bis nach Löbau gekarrt. So manches Tier schien davon wenig begeistert und drehte Besuchern den Rücken zu. Es gab Züchter, die zugaben, dass sich eine Ausstellung in den Altbundesländern eher lohne, weil da mehr Geld mit den Tieren zu machen sei. Nach SZ-Informationen war mindestens ein Zoohändler dabei. Katzen wurden vor Ort zum Kauf angeboten. Das ist in Züchterkreisen umstritten. Organisatorin Marlis Krause erklärte, es sei jedem Züchter selbst überlassen. (SZ)

Anzeige
Symbolbild Anzeige

Job-Suche mal anders

Ganz locker zur nächste Stelle gelangen – beim Job-Speed-Dating in Görlitz.

Weiterführende Artikel

Symbolbild verwandter Artikel

650 Euro für die Katz

Dass Jungtiere in einer Ausstellung verkauft werden, ist umstritten. Die Sächsische hat sich umgehört.

Symbolbild verwandter Artikel

Ausstellung mit fadem Beigeschmack

Ein Kommentar von Constanze Junghanß.

Mehr zum Thema: 

650 Euro für die Katz

Ausstellung mit fadem Beigeschmack

Mehr lokale Artikel:

www.sächsische.de/zittau

www.sächsische.de/löbau