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Kaum Zuspruch bei WsD-Demo

Am Sonntag versammelten sich knapp 250 Menschen zur Kundgebung der Plauener Initiative „Wir sind Deutschland“ (WsD) auf dem Theaterplatz.

© dpa

Dresden. Knapp 250 Menschen haben sich am Sonntag zur Kundgebung der Plauener Initiative „Wir sind Deutschland“ (WsD) auf dem Theaterplatz versammelt. Die Studenteninitiative „Durchgezählt“ schätzte auf Twitter eine Teilnehmerzahl zwischen 150 und 250 Menschen. In Plauen kommen zu den Demonstrationen von „Wir sind Deutschland“ regelmäßig etwa 5000 Menschen.

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Die Kundgebung auf dem Theaterplatz

Zu den Forderungen der Initiative gehören unter anderem Frieden und Abrüstung in Europa, die Flüchtlingspolitik, aber auch ein bedingungsloses Grundeinkommen. Die Organisatoren hatten die Teilnehmer zuvor aufgerufen, eigene Redebeiträge einzureichen.

Darin ging es dann vor allem um die aktuelle Politik. Man wolle über Partei- und Gesinnungsgrenzen hinweg miteinander agieren. „Patrioten vereinen sich, spalten aber die Gesellschaft und Flüchtlinge werden verflucht“, sagte einer der Redner. Nicht erwünscht waren Fahnen und Plakate sowie das Skandieren von Parolen, wie sie bei den montäglichen Aufmärschen der rechtspopulistischen Pegida-Bewegung üblich sind. Die WsD-Demo endete friedlich nach gut einer Stunde. (SZ/two/awe/lex)