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Kein Engpass durch Geldtransporter-Streik

Deutschlandweit haben Fahrer von Geldtransportern ihre Arbeit niedergelegt. Knapp wurden Münzen und Scheine bei den Banken im Kreis Bautzen trotzdem nicht.

An den Geldautomaten und Bankschaltern im Kreis gab es am Mittwoch trotz der Warnstreiks in der Geld- und Wertbranche keine Engpässe.
An den Geldautomaten und Bankschaltern im Kreis gab es am Mittwoch trotz der Warnstreiks in der Geld- und Wertbranche keine Engpässe. © dpa

Bautzen. Deutschlandweit streikten am Mittwoch Fahrer von Geldtransportern. Im Landkreis Bautzen gab es dadurch aber offenbar keine Engpässe. Die Kreissparkasse Bautzen, die mehr als 20 Zweigstellen im Kreis betreibt, verwies darauf, dass es bei dem Unternehmen, das Geld für die Filialen transportiert, derzeit keine Streiks gebe. „Grundsätzlich haben wir aber auch ausreichend Bargeld vorrätig“, so Pressesprecherin Elke Bauch. Auch die Ostsächsische Sparkasse, die mit hundert Filialen in der Landeshauptstadt, dem Dresdner Umland und auch im Norden und Westen des Landkreises Bautzen präsent ist, gibt Entwarnung. Man arbeite mit verschiedenen Transportdienstleistern zusammen, sodass alle Routen und Lieferungen trotz der Streikandrohung umsetzbar seien, hieß es aus der Pressestelle. Bei der Volksbank Dresden-Bautzen war am Mittwoch niemand für eine Aussage zum Thema erreichbar. Engpässe bei der Bargeldversorgung wurden aber auch dort nicht bekannt.

Hintergrund des Streiks ist die festgefahrene Tarifrunde für 12 000 Beschäftigte der Geld- und Wertdienst-Branche. Verdi bezeichnet das bisherige Angebot der Unternehmen als nicht verhandlungsfähig. Für die 12 000 Beschäftigten fordert die Gewerkschaft eine Erhöhung des Stundenlohns um 1,50 Euro. Die Tarifverhandlungen werden Donnerstag fortgesetzt. (SZ)

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