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Kein Ergebnis bei Bombardier-Gesprächen

Am Mittwoch fand in Görlitz ein erstes Treffen zwischen dem Bombardier-Management und der Arbeitnehmervertretung statt.

© Nikolai Schmidt/nikolaischmidt.de

Görlitz. Ein erstes Treffen, das gestern zwischen dem Bombardier-Management und der Arbeitnehmervertretung in Görlitz stattfand, blieb ohne Ergebnis. Bombardier-Pressesprecher Andreas Dienemann sagte: „Die Gespräche verliefen sachlich-konstruktiv. Der Inhalt dieser Gespräche ist vertraulich.“ Beide Seiten hätten sich darauf verständigt, den Dialog zeitnah fortzusetzen.

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Das Management verfolge das Ziel, bis Juli ein mit der Arbeitnehmervertretung abgestimmtes Modernisierungskonzept für Bombardier in Deutschland zu verabschieden. Der Görlitzer Betriebsratsvorsitzende René Straube sagte auf SZ-Nachfrage, er schließe sich den Aussagen Dienemanns zum gestrigen Gespräch an.

Generell sehen die Umstrukturierungen, die der kanadische Konzern plant, nach allem, was bislang bekannt ist, drastische Stellenkürzungen vor. Noch werden die Arbeitnehmer aber darüber im Unklaren gelassen, wo genau wie viele Mitarbeiter ihren Job verlieren werden. Dagegen waren in Görlitz am Sonnabend etwa 3 000 Menschen auf die Straße gegangen.

„Wir verstehen, dass die Mitarbeiter schnell Klarheit über die genauen Zukunftspläne wollen“, so Dienemann. „Wir bitten aber um Verständnis, dass wir zuerst weitere Gespräche mit den Arbeitnehmervertretern führen müssen, bevor wir detailliertere Aussagen treffen können.“ (SZ/dan)