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Kein Osterspaziergang auf dem Körnerweg

Diese Woche haben die Arbeiten am neuen Belag begonnen. Die Verzögerung hätte schon viel zu lange gedauert, sagt die Stadt.

© René Meinig

Ausgerechnet vier Tage vor Ostern den Körnerweg im Abschnitt zwischen Heilstättenweg und Körnerplatz zu sperren, das sei doch ein Schildbürgerstreich, sagt Axel Teuber. Zumal auf der Baustelle in der kurzen Zeit noch nicht viel passiert sei. „Viele Dresdner nutzen die Verbindung direkt an der Elbe für einen Osterspaziergang, da hätte man doch ohne Probleme eine Woche mit den Arbeiten warten können“, sagt der passionierte Läufer. Am Mittwoch lief Teuber direkt in die Baustelle hinein. Denn auf dem Hinweisschild stand lediglich, dass der Weg für Radfahrer gesperrt sei. „Ich hoffe, dass dies bald geändert wird“, sagt er.

Reinhard Koettnitz, der Leiter des Straßen- und Tiefbauamtes, kann die Aufregung nicht nachvollziehen. „Die Sperrung wurde im Vorfeld angekündigt, jeder hätte darüber informiert sein können.“, sagt Koettnitz. Er sei froh, dass die Arbeiten am Körnerweg endlich losgehen, nachdem es erst Lieferschwierigkeiten mit dem Material gegeben habe und dann aus Witterungsgründen kein Bau möglich war. „Wir könnten auch noch die Dampferparade abwarten, weil die Leute dort stehen wollen. Aber es muss endlich mal vorwärtsgehen“, so der Amtsleiter. Bis Mitte Mai wird der 75 Meter lange Abschnitt für satte 250 000 Euro ausgebaut. (SZ/kh)

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