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Kein Public Viewing zum Geisterspiel

Am 7. Februar muss Dynamo Dresden im eigenen Stadion auf Zuschauer verzichten. Eine zentrale Übertragung für Fans wird es nicht geben.

© dpa

Wieder bleibt das Dresdner Stadion bei einem Heimspiel leer. Wie schon im März 2012 gegen den FC Ingolstadt spielen die Dynamoprofis am 7. Februar auch gegen Rot-Weiß Erfurt vor leeren Rängen. Doch die Fanszene geht mit diesem zweiten Geisterspiel anders um. Vor drei Jahren zogen Tausende in einem Marsch von der St. Petersburger Straße bis vor das Stadion. Zudem wurden damals mehr als 40 000 Geistertickets verkauft, um die finanziellen Verluste des Vereins auszugleichen.

Eine Kopie dieses ersten Geisterspiels will die aktive Fanszene nicht veranstalten. Dieses Mal hatten die Ultras Dynamo deshalb ein zentrales Public Viewing geplant. Doch daraus wird jetzt nichts. Wie die Ultras nun auf ihrer Homepage mitteilen, wäre die Umsetzung einfach zu teuer. „Es wird von der aktiven Fanszene daher keine gezielte Aktion zum Geisterspiel gegen Rot-Weiß Erfurt geben“, heißt es dort. Einen kleinen Aufruf setzen sie aber doch ab: Alle Dynamofans sollen das Spiel in den bekannten Fankneipen rund um das Stadion verfolgen. Zum Abpfiff soll jeder Fan zum Treppenaufgang des K-Blocks kommen und der Mannschaft zeigen, dass die Fans hinter ihr stehen. Der Verein selbst plant laut Sprecher Henry Buschmann keine Aktion, weil er das Urteil des Sportgerichts des Deutschen Fußball Bundes akzeptiert. Dieser hatte Dynamo wegen Fanausschreitungen bei einem Spiel gegen Hansa Rostock mit der Strafe belegt. (SZ/jr)

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