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Kein Schutz gegen Graffiti am Schloss

Die Installation von Kameras halten die Besitzer für zu teuer. Stattdessen hoffen sie auf ein Einsehen der Sprayer.

Immer wieder wird das Schloss mit Graffiti besprüht. Schutzmaßnahmen sind nicht finanzierbar.
Immer wieder wird das Schloss mit Graffiti besprüht. Schutzmaßnahmen sind nicht finanzierbar. ©  Sebastian Schultz

Promnitz. Mit jedem neuen Graffito kommt auf Schloss Promnitz die Frage auf, wie man sich künftig gegen die Schmierereien schützen kann. Zum mittlerweile vierten Mal hat sich am Montagabend ein Sprayer an der Mauer des Schlosses zu schaffen gemacht. 

Auch wenn diesmal ein Tatverdächtiger durch den beherzten Einsatz eines Zeithainer Anwohners gestellt werden konnte, ist der Schaden an der Schlossmauer mittlerweile enorm. Schlossbesitzer Wolf-Nicol von Wolffersdorff geht von einer Summe weit über 10.000 Euro aus. Eine Beseitigung der bunten Graffiti hält er deshalb für nicht finanzierbar.

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Auch mögliche Schutzmaßnahmen sind für die Schlossbesitzer und den Verein nicht zu stemmen. „Uns ist mal die Installation von Kameras vorgeschlagen worden“, sagt Wolf-Nicol von Wolffersdorff. Das sei allerdings nicht ansatzweise finanzierbar. 

Stattdessen hofft der Schlossbesitzer auf ein Einsehen der Sprayer. „Die dafür Verantwortlichen müssen doch irgendwann merken, welchen Schaden sie anrichten“, sagt er. „Und dann müssen sich diese Gruppen selbst korrigieren.“

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