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Hoyerswerda

Kein Sieg zur Trikot-Premiere

Sachsenliga Handball Frauen: Leipzig war abgezockter als die Hoyerswerdaerinnen.

Betty Kulke (in Rot) gelangen zwölf Treffer für den SC Hoyerswerda – aber das bessere Ende hatte doch der HC Leipzig II für sich.
Betty Kulke (in Rot) gelangen zwölf Treffer für den SC Hoyerswerda – aber das bessere Ende hatte doch der HC Leipzig II für sich. © Foto: Werner Müller

SC Hoyerswerda 25 (16)
HC Leipzig II 29 (15)

Hoyerswerda. Der vergangene Heimspieltag stand ganz im Zeichen einer neuen SC-Zeitrechnung, denn alle Mannschaften laufen von nun an in einheitlicher Spielkleidung auf. Die Premiere konnten die B-Jugendlichen gleich erfolgreich mit 23:17 gegen den VfL Meißen für sich entscheiden. Die zweite Frauenmannschaft musste sich danach im Derby am Ende leider mit einem 24:24 gegen den Königswarthaer SV zufriedengeben.

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Im Anschluss sollten die „jungen Wilden“ der 1. Frauenmannschaft noch einen Sieg zur gelungenen Trikotpremiere beisteuern. Doch gegen die sehr gut ausgebildeten Leipzigerinnen wurde dies zur besonderen Herausforderung. Schon in der ersten Halbzeit bekamen die Zuschauer im BSZ „Konrad Zuse“ ein hochklassiges Handballspiel geboten. Durch schöne Torabschlüsse auf beiden Seiten stand oft ein Gleichstand auf der Anzeigetafel (2:2, 7:7, 11:11, 14:14). Auf SC-Seite zündete besonders Betty Kulke, die auch den Siebenmeter zur 16:15-Pausenführung im Tor versenkte. Nach der Halbzeitpause gelang ihr gleich noch ein Treffer und die SC-Mädels führten verheißungsvoll (17:15, 19:17). Mit dem Leipziger Ausgleich zum Spielstand von 20:20 in der 39. Spielminute gab es dann aber einen endgültigen Bruch im SC-Spiel. Verworfene oder gehaltene Bälle, Fehler und Unkonzentriertheiten häuften sich. Die jungen, dynamischen und spielstarken Leipzigerinnen konnten dies ausnutzen und bauten ihre Führung schleichend über die nächsten Minuten aus (20:22, 21:24, 24:28). Kurzzeitig keimte noch einmal Hoffnung auf, als den Zusestädterinnen in der 57. Minuten ein Siebenmeter inklusive einer Zwei-Minuten-Zeitstrafe für den Gegner zugesprochen wurde. Doch dieser Wurf landete diesmal nicht im Tor und die Leipzigerinnen konnten sogar im Gegenzug auf 29:24 erhöhen. Das SC-Tor zum Endstand von 25:29 war dann nur noch Ergebniskosmetik. Resümierend muss festgehalten werden, dass den SC-Mädels an diesem Tag im letzten Drittel des Spiels die Ruhe und die Sicherheit gefehlt haben. Gegen den starken Leipziger Nachwuchs war so nicht mehr drin.

Co-Trainer Damian Reichart: „Glückwunsch an den HC Leipzig. Ich glaube, die Zuschauer haben heute von beiden Mannschaften über 60 Minuten richtig tollen Handball gesehen. Leipzig war hinten raus etwas abgezockter als wir. Wir starten gegen Dresden jetzt eine neue Serie.“ (red/SC)

LHV Hoyerswerda: Nicole Seidel – Nadja Irmisch (3), Greta Schmidt (2), Annika Tschäge, Vanessa Huth (3), Alina Weber (2), Charlott Schöps, Marie Rubin, Lea-Michelle Schwarzbach (3) und Betty Kulke (12/2)