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Kein Weihnachten ohne Aschenbrödel

Regisseur, Darsteller, Journalisten: Alle schwärmen von Aschenbrödel. Kein Wunder, dass der Film mit der Prinzessin und den Haselnüssen so beliebt ist.

Weihnachten ohne Aschenbrödel? Für Karel Gott undenkbar. Die „goldene Stimme aus Prag“ liebt den Märchenklassiker „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“. „Ohne diesen Film gibt es bei uns kein Weihnachten“, erklärte er Journalisten. Seine Begründung: Bei diesem Film fühle sich der Zuschauer wie zu Hause. Vermutlich fühlt er sich wie in einem verzauberten Zuhause, mittendrin in einer märchenhaften Geschichte vom Sieg des Guten über das Böse, von großer Liebe und faszinierenden Begegnungen. Kein Wunder, dass Aschenbrödel unter den Top 3 der beliebtesten Weihnachtsfilme aller Zeiten rangiert. Und: Kein Weihnachtsfilm läuft häufiger im Fernsehen.

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Erinnerung an freundliche Tage

Für den Prinzen im Film, Schauspieler Pavel Trávniček, ist das nur verständlich. „Der Film gibt dem Zuschauer ein gutes Gefühl, dass das Gute immer siegt“, erklärt er. „Und das ist entscheidend.“ Nicht nur der Sieg im Märchen, auch das gute Verhältnis der Darsteller im realen Leben blieb einigen in guter Erinnerung. So erklärte der erst kürzlich verstorbene Schauspieler Rolf Hoppe, im Film der König, „Ich erinnere mich nur an freundliche Tage.“ Pavel Trávniček schwärmte von seiner Filmpartnerin: „So ein Aschenbrödel wird vielleicht einmal in 100 Jahren geboren.“ Und was meint Regisseur Václav Vorlíček? „Ein guter Komponist, gute Schauspieler, ein glückliches Händchen bei der Auswahl der Kostümbildner, wenn all dies erfüllt ist, kommen die Rädchen ins Rollen“, sieht er es eher pragmatisch.

Heiß geliebter Klassiker

Deutlich euphorischer reagierte die Presse auf den Film. Von einem „Weihnachtsfilm für die Ewigkeit“ war die Rede, von einem „Geniestreich“ und einem „Streifen mit Kultstatus“. Es sei wohl diese seltene Mischung aus einer gelungenen Interpretation des Grimm'schen Märchens, Karel Svobodas eingängiger Filmmusik, zauberhafter Kulissen, schauspielerischen Könnens und einem Happy End, das zwar bekannt, aber hinreißend inszeniert ist. Das Lexikon des internationalen Films adelte den Märchenklassiker als einen „erfrischend frechen und witzigen Film, vorwiegend an Naturschauplätzen gedreht“. Die Branchenzeitschrift Cinema legte noch einen drauf: „Diese poetische Variante des Märchens ist in Sachen Frische und Witz bis heute unübertroffen – ein heiß geliebter Klassiker.“