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Keine Berührungsängste im Heim

Das BSZ Kamenz sieht in der schulnahen Unterbringung minderjähriger Flüchtlinge auch Chancen.

© Matthias Schumann

Kamenz. Der Schulleiter des Beruflichen Schulzentrums Kamenz ist am 26. Januar über die Aufnahme von minderjährigen Asylbewerbern im Wohnheim in der Goethestraße, das auch vom BSZ genutzt wird, informiert worden. Dies teilt Christoph Koban der SZ mit. „Grundsätzlich stehen wir als Schule dieser Angelegenheit sehr offen und ohne Skepsis gegenüber, zumal das Heim derzeit von unseren Schülern nicht ausgelastet werden kann.“ Es gebe am BSZ auch keinerlei Berührungsängste mit den Schülern der Vorbereitungsklasse. Zum BSZ-Infoabend am 28. Januar habe das Wohnheim keine Rolle gespielt, weil vor allem Kamenzer Eltern eingeladen waren. „Außerdem sind das Angebot der Wohnheimnutzung und die dortige Unterbringung der unbegleiteten, minderjährigen Asylbewerber zwei völlig verschiedene Dinge.“ Hysterie und Unsicherheit seien unangebracht, da ja auch der Umgang mit diesen Schülern im Wohnheim Bautzen keinerlei Probleme gemacht habe. Noch im Februar wolle man die Öffentlichkeit zum Tag der offenen Tür am 19. März informieren. „Dabei werden wir auch auf unsere Sicht der Beschulung der Schüler mit Migrationshintergrund und unsere Integrationsbestrebungen eingehen.“ Dazu gehöre auch die schulnahe Unterbringung. (szo)

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