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Kein Plan gegen Lehrermangel

Gegen den Lehrermangel im Freistaat wird es vorerst keine Maßnahmen geben. Die Regierungskoalition konnte sich auf einer Sondersitzung nicht auf ein Paket einigen - nur auf eine Arbeitsgruppe.

© Symbolfoto: dpa

Dresden. Die Staatsregierung hat sich nicht auf ein Maßnahmenpaket gegen den Lehrermangel verständigen können. Bei einer Sondersitzung des schwarz-roten Kabinetts am Sonntagabend in Dresden wurde die Einsetzung einer Arbeitsgruppe beschlossen, in der zusammen mit den Regierungsfraktionen weiter über eine Steigerung der Attraktivität des Lehrerberufs beraten werden soll, wie die Staatskanzlei am Montag mitteilte.

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Ursprünglich sollte das von Kultusministerin Brunhild Kurth und Finanzminister Georg Unland (beide CDU) vorbereitete Paket am Sonntagabend beschlossen werden. Offenbar gab es seitens des SPD-Koalitionspartners aber weiteren Beratungsbedarf. Ende September waren schon die Spitzengespräche der Staatsregierung mit den Lehrergewerkschaften nach elf Verhandlungsrunden gescheitert.

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) und der Sächsische Lehrerverband (SLV) hatten die Regierung gewarnt, die von ihnen abgelehnten Vorschläge im Alleingang durchzusetzen, und einen deutlichen Kurswechsel gefordert. Die Lehrer fordern unter anderem eine bessere Eingruppierung sowie eine bessere pädagogische Ausbildung sogenannter Quereinsteiger aus anderen Berufen. Auch eine Verbeamtung der Lehrer war zur Steigerung der Attraktivität vor allem mit Blick auf die Gewinnung neuer Lehrkräfte im Gespräch. (dpa)

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