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Keine Fördermittel für Hochwasserpumpwerk

Nach mehreren Absagen will die Stadt die Anlage mit 100 Prozent Eigenanteil bauen. Ab 2020 soll der Bau beginnen.

© Bernd Wüstneck/dpa (Symbolbild)

Meißen. Mehrfache Versuche seitens der Stadt, Fördermittel für den Bau des Pumpwerkes zu erhalten, sind gescheitert. Zwar hatte die Stadt gegen den abgelehnten Fördermittelbescheid im April 2018 Widerspruch eingelegt, doch auf eine Entscheidung wurde nicht gewartet. 

Auf Nachfrage der Sächsischen Zeitung teilte eine Sprecherin mit: „Die Stadt Meißen hat den Widerspruch gegen den Ablehnungsbescheid aufgrund fehlender Erfolgsaussichten Anfang 2019 zurückgenommen.“

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Im Juli 2018 wurde eine neue Förderrichtline Gewässer/Hochwasserschutz erlassen. Doch auch danach hat die Stadt auf erneute Anfrage nach Fördergeldern eine Absage erhalten. Die Stadt will die Anlage deshalb mit 100 Prozent Eigenanteil bauen. Ab 2020 soll der Bau beginnen. 

Zweck des Pumpwerkes ist die Verbesserung des Flutschutzes in der Altstadt, indem das bestehende Kanalnetz der Altstadt bei Hochwasser und gleichzeitigem Regen entlastet wird. (ub)