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Keine offene Wahl

Foto: www.pixabay.com © Free-Photos

Der Verband Wohnen im Eigentum fordert eine gesetzliche Regelung für die geheime Beiratswahl für Wohnungseigentümer.

Die Wahl zum Verwaltungsbeirat wird in fast allen Wohnungseigentümergemeinschaften in offener Abstimmung durchgeführt. Das heißt, dass alle anderen Eigentümer sehen können, für wen der Einzelne abstimmt. Dies führt oft dazu, dass sich einzelne Wohnungseigentümer verpflichtet sehen, den bestehenden Verwaltungsbeirat erneut zu wählen, obwohl dieser eigentlich schon seit Langem keine gute Arbeit mehr macht. Oder Wohnungseigentümer trauen sich nicht, für einen Kandidaten zu stimmen, der dem Verwalter kritisch gegenübersteht. Schließlich will man auch in Zukunft gut miteinander auskommen. Der Verband Wohnen im Eigentum e.V. (WiE) fordert daher im Rahmen der anstehenden Reform des Wohnungseigentumsgesetzes einen gesetzlich verbrieften Anspruch eines jeden Eigentümers auf geheime Wahl des Verwaltungsbeirats. Dies sei schließlich Vertrauenssache, heißt es von den Fachleuten. Aktuell sei die geheime Wahl des Verwaltungsbeirats, sofern nicht in der Gemeinschaftsordnung geregelt, nur über einen Geschäftsordnungsantrag möglich, der mehrheitlich beschlossen werden müsse. „Ein Geschäftsordnungsantrag kann auch noch in der Eigentümerversammlung gestellt werden“, informiert der Verband, der mit Blick auf die Reform des Wohnungseigentumsgesetzes extra ein Infoportal eingerichtet hat. Dort können sich Verbraucher und andere Interessierte über alle wichtigen Neuigkeiten und Entwicklungen zur Gesetzesreform informieren. Auf der Seite des Verbraucherschutzverbandes finden sich die Stellungnahme von WiE mit den Forderungen des Verbands für die WEGesetz-Reform, interessante und umfangreiche Hintergrundinformationen und eine Zusammenstellung aller bislang veröffentlichten Diskussionsentwürfe und Stellungnahmen der beteiligten Verbände. sz-immo